02.10.2009
19,00 Uhr
Ein Haufen Haare
Im Herbst 2008 hielt sich Michael Günzburger für drei Monate in New Delhi auf, um mit nordindischen Kunsthandwerkern Multiples zu produzieren. Seine einzige Bedingung für die Kooperation war, dass die angefragten Handwerksmeister auch am Sujet mitarbeiteten. Dies war alles andere als einfach, und nötigte etwa Michael Günzburger, einem Miniaturmaler aus Jaipur den Auftrag zu geben, einen "Haufen Haare mit Flecken" zu zeichnen. Gerade daraus entwickelte sich ein Austausch, der durchaus als tiefergreifenden Einstieg in einen interkulturellen Dialog über Handwerk und bildende Kunst, deren Auftrag und Ausführung, und Autorenschaft und Tradition verstanden werden kann.
Zum ersten Mal zeigte Michael Günzburger in New Delhi selber die daraus entstandenen Arbeiten, und präsentiert sie nun zusammen mit einer Einführung des indischen Künstlers Ravi Agarwal im Corner College.

Ein Haufen Haare (Zwischenstufe), 2008
16.12.2009
17,00 Uhr
Graphic Design for and Against Cities
"Salon de Recherche": Axel John Wieder, Curator Künstlerhaus Stuttgart (with Ruedi Baur, Miguel Robles-Duran, Vera Kockot, Jesko Fezer and Matthias Görlich)
The first Civic City Display in the Showcases of Corner College is centered around the question of a critical representation of urban issues. It presents graphic works by Zak Kyes and Metahaven.
"Graphic Design for and Against Cities" refers to the research exhibition by the Amsterdam based design collective Metahaven "Stadtstaat. A Scenario for Merging Cities", previously shown in Künstlerhaus Stuttgart and Casco, Utrecht, and the group exhibition "Dubai Düsseldorf" at Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, which included work by London graphic designer and publisher Zak Kyes. Around the same time in 2009, both exhibitions were concerned in different ways with imaginary merged cities as a phenomenon of globalization. The works of Metahaven and Zak Kyes deal with the potentials of visual communication in the representation of such cities as well as with the possibility of graphic critiques of strategies for urban marketing and its image politics.
Duration of the exhibition: 17.12.09–10.01.2010
17.12.2009
20,00 Uhr
Graphic Design for and Against the City
Exhibition opening and "Salon de Recherche": Metahaven (with Ruedi Baur, Miguel Robles-Duran, Vera Kockot, Jesko Fezer and Matthias Görlich)
The first Civic City Display in the Showcases of Corner College is centered around the question of a critical representation of urban issues. It presents graphic works by Zak Kyes and Metahaven.

Dubai Düsseldorf
"Graphic Design for and Against Cities" refers to the research exhibition by the Amsterdam based design collective Metahaven "Stadtstaat. A Scenario for Merging Cities", previously shown in Künstlerhaus Stuttgart and Casco, Utrecht, and the group exhibition "Dubai Düsseldorf" at Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, which included work by London graphic designer and publisher Zak Kyes. Around the same time in 2009, both exhibitions were concerned in different ways with imaginary merged cities as a phenomenon of globalization. The works of Metahaven and Zak Kyes deal with the potentials of visual communication in the representation of such cities as well as with the possibility of graphic critiques of strategies for urban marketing and its image politics.
Duration of the exhibition: 17.12.09–10.01.2010
20.11.2010
19,00 Uhr
Kultur & Gespenster Nr.11: "Drogen & Drogen"
Philip Gaißer: "Simplex Morph"
Frank Hesse: "Sammlung Brandenburg"
Alle Künstler und fast alle Herausgeber sind anwesend, von den Verlegern nicht zu sprechen.
Ein Abend mit Hans-Christian Dany, Philip Gaißer, Frank Hesse, Max Hinderer, Gustav Mechlenburg, Britta Peters, Nora Sdun, u.v.a.
Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Kreidefresser, Kettenraucher, Koffeinsüchtler,
die elfte Ausgabe des Kultur & Gespenster-Magazins zum Thema Drogen kommt nach Zürich und ist bereits so gut wie vergriffen – es kursieren noch einzelne Exemplare im Buchhandel – wir kommen trotzdem, und bringen zur Ablenkung zwei Neuerscheinungen des Textem Verlags mit:
Philip Gaißer: "Simplex Morph"
Anlass dieses auf einem Risographen gedruckten Künstlerbuchs war die im Frühjahr 2010 stattgefundene Ausstellung "Keine Entfernungen zu überwinden zwischen Fragesteller und Antwortgeber" im Kunstverein Harburger Bahnhof.
Und Frank Hesse Frank Hesse: "Sammlung Brandenburg"
Diese Sammlung von einzelnen, mehr oder minder funktionstüchtig wirkenden Schuhen erinnert an das fotografierte Inventar eines anthropologischen Museums. Dieses kleinformatige Künstlerbuch ist die ideale Begleitung nicht nur auf dem Weg zum Orthopäden, egal ob man an Knick-, Senk- oder Spreizfüßen leidet, sogar Heideggers Feldwege lassen sich mit diesem Buch bewaffnet leichfüßig und unbesorgt beschreiten. Es existiert von jedem Schuh übrigens immer nur der rechte, und wir haben uns bemüht, die Barytabzüge auf ein vergleichbares, also hochglänzendes Druckpapier zu bannen.

Die neuste Nummer von Kultur & Gespenster
Kultur & Gespenster, "Drogen & Drogen"
Ein 328 Seiten dickes, leider ausverkauftes Magazin aus dem Textem Verlag für 12 Euro
Philip Gaißer: "Simplex Morph"
76 Seiten, für 21 Euro Herausgeber: Philip Gaißer & Magazin im Kunstverein Harburger Bahnhof e.V. ISBN 978-3-941613-34-8 Textem Verlag 2010
Frank Hesse, "Sammlung Brandenburg"
79 Seiten für 18 Euro, Textem Verlag 2010,
ISBN: 978-3-938801-50-5
05.02.2011
18,00 Uhr
"What would it mean to win?"
ReCoCo - Life Under Representational Regimes

Filmstill
Der Film “What Would It Mean To Win?” wurde während der
Blockaden des G8-Gipfels in Heiligendamm in Deutschland im
Juni 2007 aufgenommen. In ihrem ersten gemeinsamen Film
fokussieren die Regisseurin Zanny Begg und der Regisseur
Oliver Ressler damit den aktuellen Stand der Anti-Global-
isierungsbewegung. Der Film kombiniert dokumentarisches
Bildmaterial mit Interviews und Animationssequenzen und ist
anhand von drei für die Bewegung wichtigen Fragen
strukturiert: Wer sind wir? Was ist unsere Macht? Was würde
es bedeuten zu gewinnen?
Beinahe zehn Jahre nach “Seattle” erforscht der Film die
Auswirkungen, welche die gerne mit Anti-Globalisierungs-
bewegung bezeichneten Zusammenschlüsse verschiedener
Gruppen auf die zeitgenössische Politik hatte. Seattle wird
denn auch als Geburtsort der “Bewegung der Bewegungen”
beschrieben und markiert einen Zeitpunkt, an dem sich der
Widerstand gegen die kapitalistische Globalisierung in den
Industriestaaten manifestierte: Das neue soziale Subjekt –
die Multitude – betrat die politische Landschaft. In den
letzten Jahren bekundet die „Anti-Globalisierungs-
bewegung“ Schwierigkeiten ihre Interessen anzubringen,
was mitunter mit der Änderung der globalen Politik nach
den Anschlägen am 11. September 2001 in New York
Zusammenhang steht.
Oliver Ressler wird innerhalb der Ausstellungs- und
Gesprächsreihe "ReCoCo: Life Under Representational
Regimes", die von Siri Peyer und Joshua Simmon
kuratiert wird, eine Einführung zum Film machen, der
anschliessend gezeigt wird. ReCoCo - Life Under
Representational Regimes untersucht die Wertvorstellungen,
die sich seit dem Beginn der modernen Demokratie etabliert
haben und die in eine Krise geraten sind. Die Ausstellung
parallel zur Film-/Vortragsreihe im Corner College findet im
White Space statt.
ReCoCo wird finanziell von Kultur Stadt Zürich, dem österreichischen Kulturforum, der Ernst und Olga Gubler- Hablützel Stiftung und der Georges und Jenny Bloch-Stiftung unterstützt.
Weitere Informationen bitte unten klicken:
26.02.2011
18,00 Uhr
"So geht Revolution"
ReCoCo - Life Under Representational Regimes
...
„Join the Revolution!“, „I fight for my rights!“, „Viva la libertad!“, „Radikalisiert das Leben!“ - Auf den ersten Blick sind dies Parolen und Slogans aus dem Wörterbuch der neuen sozialen Bewegungen. Die Slogans und Parolen stammen allesamt aus kommerziellen Werbeanzeigen, die in den letzten Jahren ihren Weg in die Medienöffentlichkeit fanden. Seit den 60er Jahren hat die Werbeindustrie die Bilderwelten linken und alternativen Protests für sich „entdeckt“. Mit Ikonen des Protests, deren Parolen, ihren Zeichen und Symbolen lässt sich gut Werbung machen. Che Guevara, Karl Marx, Lenin, Gandhi, Mao oder Ulrike Meinhof, Straßenschlachten und Friedensdemos, rote Fahnen, Hammer und Sichel oder geballte Fäuste fliessen in die Werbung ein. Die Sammlung „so geht Revolution“ - Werbung & Revolte des Ludwigsburger Kulturwissenschaftlers Rudi Maier umfasst derzeit ca. 3000 derartige Werbeanzeigen aus den Jahren 1967 bis heute. Die Sammlung zeigt, wie sich in der heutigen Konsumgesellschaft Protest und Pop, Macht und Mode, Demonstration und Design auf wundersame Weise ergänzen. Mit ihr lässt sich fragen, was Begriffe wie Freiheit, Radikalisierung und Revolution heute bedeuten. Mit dem Vortrag und den Filmbeispielen soll ein klein wenig Klärung in Sachen Freiheit und Revolution geleistet werden, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Die Sammlung will, frei nach Karl Marx, „den bestehenden Verhältnissen ihre eigene Melodie vorsingen, um sie zum Tanzen zu bringen.“
Rudi Meier wird innerhalb der Ausstellungs- und
Gesprächsreihe "ReCoCo: Life Under Representational
Regimes", die von Siri Peyer und Joshua Simmon
kuratiert wird, einen Vortrag mit verschiedenen Film-
beispielen halten. ReCoCo - Life Under Representational
Regimes untersucht die Wertvorstellungen, die sich seit
dem Beginn der modernen Demokratie etabliert haben
und die in eine Krise geraten sind. Die Ausstellung
parallel zur Film-/Vortragsreihe im Corner College findet im
White Space statt.
ReCoCo wird finanziell von Kultur Stadt Zürich, dem österreichischen Kulturforum, der Ernst und Olga Gubler- Hablützel Stiftung und der Georges und Jenny Bloch-Stiftung unterstützt.
Weitere Informationen bitte unten klicken:
30.05.2011
20,00 Uhr
Sound Interjection

Sound Interjection was defined concept by Industrial Designer Sam Hecht to figure out Yuri Suzuk`s work. Sam Hecht writes: "Sound interjection is defined as a person contributing to the atmosphere of a room by way of sound.Often too much emphasis is put on the visual when it comes to the use of our environment. I believe that what yuri has been doing is to show a new dimension to the conversation between objects and people. Sound interjection is playful but it is also an illustration of what is possible with the manipulation of product systems."
Yuri Suzuki will speak about his perspective of using sound as material. Also want to speak about relation between sound and human.
19.12.2011
20,00 Uhr
der, die, das
Rokfor™ Presentation Video, Long Version from Urs Hofer on Vimeo.
20.01.2012
18,30 Uhr
MA D chit-chat : 20 Bilder x 20 Sekunden = 1 Projekt
Der Master of Arts in Design der Zürcher Hochschule der Künste veranstaltet
ein Semesterabschlussfest unter dem Motto eines Pecha Kucha* Abends und lädt alle herzlich ein.

MA D chit-chat : 20 Bilder x 20 Sekunden = 1 Projekt
MA Design Studierende präsentieren ihre aktuellen Projekte
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Neo-Craft-Lab – Das Kunsthandwerk neu gedacht
Tina Stieger befasst sich mit dem Innovationspotenzial des traditionellen Kunsthandwerks und dessen Überführung in die zeitgenössische Designpraxis.
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Slow to go – Die Verbindung vermeintlich gegensätzlicher Ernährungsphänomene
Fabienne Homberger zerlegt die Phänomene "slow" und "to go" in ihre Einzelteile und kreiert daraus neue zusammengesetzte Optionen für Slow to go-Bedürfnisse.
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Full Color Planet: Hollow Grounds – Die Bewohner von Ella, Teil I
Jeremy Spillmann führt Hollow Grounds vor, das erste Spiel rund um den Kartographen Piri, aus der dreiteiligen Independent Video Game Serie Full Color Planet.
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Daina: Das Herbarium - ein märchenhaftes Computerspiel für Jung und Alt
Dario Hardmeier und Raffaele de Lauretis benutzen das Prinzip des "Meaningful Gameplay" sowie analoge Medien, um ein neuartiges Abenteuerspiel zu entwickeln, welches insbesondere Kinder ansprechen soll.
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Follow or being followed – Communication based on synchronic acting
Andrés Villa Torres explores the sensorial boundaries and the paradigms of information transference between people. He studies cases where communication happens when people interact by observing, acting and copying each others movements.
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Decay – Designing for Ephemerality in Interactive Artefacts
Luke Franzke's project deals with emerging biodegradable technologies for use in interaction design, analysing the consequences of this prospect and developing new design approaches for this field of research.
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be cool use swiss wool – Schweizer Wolle als Rohstoff im Design nutzen
Madlaine Cappat befasst sich mit der Schweizer Wolle und deren Potenzial im Produkt Design.
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GPS Wetsuit – Grafik Design und neue Technologie für persönliche Produktbindung und Produktweiterentwicklung
Tina Luft untersucht die Möglichkeit durch Grafik Design und neue Technologien die emotionale Bindung zwischen Surfer und Neoprenanzug zu verbessern.
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A CASA. COMO CONVÉM – Kunstbuch bleibt Kunstbuch.
Priscila Gonzaga beschäftigt sich mit einem Haus im Nordosten Brasiliens und erstellt einen Guide zu einer ausgefallenen Kunstkommune in Recife; ein Projekt welches sich zwischen Kunst und Buchgestaltung bewegt.
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Visualization and Valorization – Ein Konzept für die archäologische Visualisierung und die Wissensvermittlung
Bernard Reymond entwickelt am Beispiel des römischen Cigognier-Heiligtums in Avenches(VD) ein Vermittlungskonzept, das die wissenschaftlichen Sachverhalte einem breiten Publikum erschliessen kann.
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master.design.zhdk.ch
*Pecha Kucha wurde 2003 in Tokio als ein Veranstaltungsformat für junge Designer entwickelt, um ihre Arbeiten einer breiteren Öffentlichkeit zu zeigen und somit neue Kontakte zu knüpfen. Das Format wird mittlerweile in Hunderten von Städten auf der ganzen Welt eingesetzt und inspiriert Kreativen weltweit. Basierend auf einer einfachen Idee: 20 Bilder x 20 Sekunden, das ist ein Format, dass Präsentationen kurz und prägnant macht, und die Veranstaltung vielfältig und in einem dynamischen Tempo hält.
www.pecha-kucha.org

