18.00 Uhr
Whyart – A La Mode
The Third Way of Fashion
18.30 Uhr: Tan Wälchli über 50Cent
19.00 Uhr: Daniela Janser über Paris Hilton
20.30 Uhr: Performance von Michael Hiltbrunner
Was heisst es heute, “à la mode” zu sein? Wenn Karl Lagerfeld für H&M arbeitet, Bruno hinter Paris Hilton über den Laufsteg robbt und Louis Vuitton einen Shop in der Murakami-Ausstellung betreibt, scheinen die Grenzen zwischen Kunst und Mode, Original und Kopie, “in” und “out” schwieriger zu ziehen denn je.

A La Mode - The Third Way of Fashion
A La mode, nach Aura und Glamour der dritte Band in der Whyart-Serie, schlägt einen neuen Zugang zum Thema vor. Von Viktor&Rolf bis 50Cent, von Kate Moss bis Sarah Jessica Parker machen sich die Beiträge des Buches auf die Suche nach einem “dritten Weg” der Mode jenseits der überkommenen Gegensätze. Mit Bildbeiträgen von Shirana Shahbazi, JOFF&Julia Born, Dimitri Broquard, Bastien Aubry u.a.
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© Dimitri Broquard und Valerio D'Odorico
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Ein paar Bilder vom Anlass aus Georges' Digitalkamera
(more to come):

The Corner

College Lampe, Tisch und Stühle von Kueng-Caputo

Partnerlook

Kleider: Aude Lehmann

Schaufenster

Announcement

College Regal von Kueng-Caputo

Aude und Peter
19.00 Uhr
Das Theremin
Das Anfangs der 1920er Jahre vom Russen Lev Termen entwickelte Theremin hat sich zu einem festen Bestandteil in der Musik entwickelt. Die klanglichen Möglichkeiten dieses eigentlich banalen Geräts, die sowohl an Geige, singende Säge, oder menschliche Stimme erinnern können, werden aber nur selten erforscht.
In den 1930er Jahren gab es für das Theremin und verwandte Instrumente wie die französische Ondes Martenot zahlreiche Stücke von Komponisten wie Joseph Schillinger, Arthur Honegger oder Percy Grainger. Später folgten Hollywood-Filmkomponisten wie Miklós Rózsa oder Bernhard Herrmann. Zwar sind "Ätherklänge" mittlerweile auch in der Popmusik fest verankert, doch viele der frühen Werke werden kaum mehr aufgeführt. Einen weiterhin experimentellen Zugang, wie ihn John Cage für das Theremin forderte, findet sich etwa bei der Interpretin Pamelia Kurstin oder dem Künstler Gordon Monahan.
Dieser Zugang ist auch für Lena Willikens das eigentlich spannende am Theremin mit seinem schwebenden und kaum kontrollierbaren Klang. Nach ihrer Einführung mit Bild- und Tonbeispielen wird sie zusätzlich live Theremin spielen.

Lena Willikens live, 2009
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "Forum KK" für Forschung in Kunst und Kultur am Corner College Zürich in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Gesellschaft für Kulturwissenschaften (SGKW), unter der Leitung von Michael Hiltbrunner. 22.10.2009
19.00 Uhr
Experimental Reading
by Lucie Kolb
As a part of the opening of the online exhibition:
The Voice and its Double
http://thevoiceanditsdouble.crisap.org
Werner Bärtschi
Françoise Canal
Henri Chopin
François Dufrêne
Christian Flamm
Colin Guillemet
Michael Hiltbrunner
Francesco Hoch
Åke Hodell
Honey-Suckle Company & Konrad Sprenger
Institut für Feinmotorik
Isidore Isou
Franck Leibovici
Gordon Monahan
Ladislav Novák
Gabriel Pomerand
Giorgio Ronna & Matias Aguayo
Sandra Scarnati
Kathrin Sonntag
Laurie Spiegel
Veronika Spierenburg & Sabina Leone
Karlheinz Stockhausen
Carl Stumpf
Curated by Michael Hiltbrunner, Zurich

Curwen Left Hand Signing by Christian Flamm
CRiSAP – Creative Research into Sound Arts Practice
London College for Communication (LCC), University of the Arts London (http://www.crisap.org)11.03.2010
11.00 Uhr
Unter einer Decke &
INDEXTINE
Die beiden Kunstschaffenden Asia Andrzejka Amorin und Mirko Baselgia zeigen ihre neuesten Arbeiten – eine Veranstaltung initiiert von Aline Juchler.
Während Amorin sich in ihrer Malerei mit der Ambivalenz von Eingrenzung und Ausgrenzung verschiedener Individuen in einem sozialen, kulturellen, politischen Milieu beschäftigt, fordert die räumliche Installation der Gemälde den Betrachter zu ungewohnten Sichtweisen. Auch führt sie in einem fiktiven Kontinuum zwischen Absehbarkeit und Offenheit spezifische Handlungen an öffentlichen und halböffentlichen Orten aus, welche sich in verschiedene Situationen des alltäglichen Lebens übertragen lassen, sei es in soziale, ökonomische oder in interkulturelle Bereiche.
INDEXTINE ist eine Inszenierung in 11 Akten. Die junge Wissenschaftlerin Tine (Christine Milz) stellt fest, dass sie bei ihren Forschungen an der Welt, auf sich selbst zurückgeworfen wird. Sie versucht in einer Reihe von Versuchen mehr über sich selbst herauszufinden, um vielleicht auch mehr über die Welt zu erfahren. Tatsächlich führen die Spuren häufig zu ihrer Mutter, welche bei der Übertragung der Strukturen durch die Muttersprache ein dichtes Muster hinterlassen hat. Die gestalterischen Experimente sind teilweise spielerisch angelegt und teilweise durch schweres Scheitern gekennzeichnet.

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Ausstellung
Asia Andrzejka Amorin, "Unter einer Decke"
Inszenierung
Mirko Baselgia, "INDEXTINE", Inszenierung in 11 Akten
Text/Regie
Michèle Graf und Mirko Baselgia
Schauspiel
Christine Milz
Musik
Ursina Braun (Komposition)
Alexander Fickel (Perkussion)
Andrea Siri (Horn)
Barbara Oehm (Violoncello)
Sarah Tysman (Celesta)
N.N. (Kontrabass)
N.N. (Oboe)
Dank an
Holzpunkt AG
www.triptrap-holzpflege.ch

