Oktober 2017
13.10.2017 -
29.10.2017
2017 / 201710 / Ausstellung
Martina-Sofie Wildberger
I WANT TO SAY SOMETHING

Tobias Bienz, Denise Hasler, Martina-Sofie Wildberger
 
26.10.2017 -
29.10.2017
2017 / 201710 / Ausstellung
Corner College at Kunst 17 Zürich (Zurich Art Fair)
Donatella Bernardi
 
27.10.2017 -
29.10.2017
2017 / 201710 / Symposium
trans-local Sympodium
What’s Wrong with Performance Art?

Camille Aleña, Madeleine Amsler, Donatella Bernardi, Linda Cassens Stoian, Delphine Chapuis Schmitz, Voin de Voin, Mo Diener, Heike Fiedler, Gilles Furtwängler, Lia García, San Keller, Elise Lammer, Milenko Lazic, Valerian Maly, Federica Martini, Angela Marzullo, Lou Masduraud, Muda Mathis, Irene Müller, Sibylle Omlin, Denis Pernet, Guillaume Pilet, Nathalie Rebholz, Chris Regn, Dorothea Rust, Andrea Saemann, Pascal Schwaighofer, Dorothea Schürch, Bernadett Settele, Dimitrina Sevova, Axelle Stiefel, Kamen Stoyanov, Katharina Swoboda
 

Wednesday, 21.04.2010
21:00h

 

Kino
Emilie Deleuze - Mister V. (2003)
- - -
 

Ein unbändiges Pferd gerät ins Zentrum von menschlichen Intrigen und Gefühlsverwirrungen. Dabei erweist es sich resistent gegen sämtliche Domestizierungsversuche.



Lucas (Mathieu Demy), ein junger Forscher, ist fasziniert von der Analyse der Bewegung: Als Wissenschafter studiert er in einem Labor jene von Pferden, als Tänzer die Abfolge der Schrite beim Stepptanz. 

Eines Tages kommt sein Bruder, ein leidenschaftlicher Pferdezüchter, durch einen starken, kraftvollen Zuchthengst ums Leben. Das Pferd, eigentlich Objekt eines Versicherungsbetrugs, soll getötet werden; Lucas nimmt sich seiner an, obwohl ihm Pferde von jeher Angst einjagen. Gleichzeitig kommt er seiner Schwägerin, in die er immer schon verliebt war, langsam näher.



In der angespannten Situation die Erinnerung an seinen Bruder, das Auftauchen des ehemaligen Teilhabers entwickelt sich eine immer stärkere Beziehung zwischen Lucas und dem Hengst, genannt Mr. V.




Mister V. (2003)


Mister V. so der Name des Pferdes nimmt sein Drama ganz wörtlich, verkehrt jedoch die übliche Gangart: Nicht das Pferd wird darin domestiziert, sondern der Mann verwildert zum Tier. Der Film bezieht aus diesem in taktilen Bildern ausgetragenen Wettkampf zwischen Mensch und Tier seinen Reiz, changiert dabei zwischen einer untergründigen Spannung und grotesken Momenten etwa, wenn Pferd und Mensch zu steppen beginnen: ein faszinierender kleiner Film jedenfalls, mit dem sich Deleuze als eigenständige Autorin erweist. (Dominik Kamalzadeh)


6-9pm: Bar and small talk at Perla-Mode in the context of Ich Tier! (Du Mensch) – Du Tier! (Ich Mensch)
9 pm: Mister V., by Emilie Deleuze, 2003.

Posted by Stefan Wagner