25.08.2010 -
11.09.2010
18,00 Uhr
THREE NEW BOOKS
Roma Publications Amsterdam
mit Uta Eisenreich, Jan Kempenaers, Louis Lüthi
26. August - 11. September 2010
Eröffnung: Mittwoch, 25. August, 18 - 22 Uhr
Öffnungszeiten: Donnerstag, Freitag 12 - 19 Uhr / Samstag 12 - 17 Uhr
Als der Künstler Mark Manders und der Graphic Designer Roger Willems 1998 den Verlag Roma Publications in Amsterdam gründeten, rechneten sie kaum damit, dass sie bis im Sommer 2010 mehr als 140 Bücher publiziert haben sollten.
Die Künstlerin Uta Eisenreich studierte Fotografie sowie Grafik. Von ihr erschien „A NOT B“ (Roma Publication Nr. 138), ein Buch das massgeblich auf Intelligenztests für Kinder basiert und dadurch die Frage von Normierung unseres Denkens anspricht. Sie wird eine Video-Installation zeigen. Louis Lüthi arbeitet als Graphic Designer und veröffentlichte „On the Self-Reflexive Page“(Roma Publication Nr. 139). Seine Publikation ist als ein Essay aus Zitaten und Anspielungen zu verstehen, das in der Ausstellung in ein neues Display überführt wird. Zusätzlich wird Lüthi an der Vernissage am 25. August um 19 Uhr einen Vortrag über seine Arbeit halten. Der Fotograf Jan Kempenaers veröffentlichte mit „Spomenik“ (Roma Publication Nr. 142) ein Bildband monumentaler Betonplastiken aus dem ehemaligen Jugoslawien. Kempenaers wird mehrere Fotos aus dem Buch im grossen Ausstellungsraum zeigen sowie an der Eröffnung ein Gespräch mit Publikum (20 Uhr) durchführen.
THREE NEW BOOKS kann durchaus als eine Reminiszenz an die Kraft und Stärken des Papiers gelesen werden. Sie ist aber ebenso eine Feststellung, die auf der Beobachtung basiert, dass heute immer mehr kleinere Verlage im Kunstbereich entstehen. Diese messen sich nicht an den Richtlinien profitorientierter Unternehmen, sondern setzen sich selbst eine sorgfältige und inhaltliche Beschäftigung mit Themen als Messlatte, die durchaus auch ethische Züge tragen kann. Die Druckerzeugnisse, die nicht durchwegs die Form eines Buches tragen, unterlaufen die Lesegewohnheiten einer breiten Leserschaft: Irritationen und Umwege beim Lesekonsum sind also vorprogrammiert. Die Beweggründe für dieses Vorgehen sowie die Absichten einer solchen Arbeitsweise wird der Verleger Roger Willems am Donnerstag 26. August um 18 Uhr im Perla-Mode weiter erläutern. Weitere Veranstaltungen werden kurzfristig über die Website und per Newsletter angekündigt.

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Die Ausstellung wird in Kooperation mit Motto Distribution Zürich präsentiert.
07.09.2010
20,00 Uhr
Theory Tuesdays

Lawrence Weiner
Text: Excerpts from “Having Been Said: Writings & Interviews of Lawrence Weiner 1968-2003”
> Lawrence Weiner - Writings and Interviews
08.09.2010
19,30 Uhr
SCHALLPLATTEN-COVER: WISSENSWERTES & ANEKDOTISCHES
Präsentation mit Tonbeispielen
Chris Cutler gründete 1978 in London das Label Recommended Records (ReR) als Plattform für politische und experimentelle Musik aus dem Umfeld von Rock in Opposition (RIO). Auf dessen Anregung starteten 1979 Veit Stauffer und Daniel Waldner RecRec Zürich als Musikvertrieb, organisierten ab 1980 Konzerte, gründeten 1981 den RecRec Laden und 1983 das RecRec Label. Nach einer turbulenten und bewegenden Geschichte hat sich der RecRec Laden erhalten und unter der Leitung von Veit Stauffer zu einem Knotenpunkt verdichteten musikalischen Wissens entwickelt.

Veit Stauffer im Passagenhaus in Dalvazza/Küblis, Graubünden, April 2010
Meilensteine aus der Geschichte dieser Musik präsentiert Veit Stauffer nach Auftritten in Baden (Aargau) und Dalvazza/Küblis (Graubünden) nun auch im Corner College. In spontaner Reihenfolge gibt es Covers von Künstlern, rare Singles mit Bildhüllen, Tonträger malender Musikerinnen (oder musizierender Maler), herausragende Musikerinnen, stilprägende 1980er-Jahre-Covergestalter, wie auch witzige Beispiele (unbewusster) konkreter Poesie.

K.K. Forum C.C.
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe Forum KK für Forschung in Kunst und Kultur am Corner College Zürich in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Gesellschaft für Kulturwissenschaften (SGKW), unter der Leitung von Michael Hiltbrunner.
09.09.2010
19,00 Uhr
Das Potosí-Prinzip. Wie können wir das Lied des Herrn im fremden Land singen?
Über die Verantwortung gegenüber historischer Kolonialmalerei und warum der Katalog zur Austellung nicht kommt
Das Potosí-Prinzip – Principio Potosí – hat im Spanischen zwei Bedeutungen. Die erste ist zeitlich und meint einen Beginn oder Ursprung (Principio = Anfang), in der zweiten kann Principio Potosí eine technische oder mechanische Funktion beschreiben, die an sich wiederholbar ist (Principio = Prinzip). Aber Das Potosí Prinzip ist hier vor allem der Titel eines künstlerischen Projektes, das zuvor im Museum Reina Sofía in Madrid ausgestellt wurde (12.05.-06.09.2010) und nun vom 08.10.2010 bis 02.01.2011 im Haus der Kulturen der Welt in Berlin zu sehen sein wird. Von Februar-Mai 2011 reist die Ausstellung ins Museo Nacional de Arte in La Paz. Gemeinsam kuratiert wurde das Projekt von Alice Creischer, Max Jorge Hinderer und Andreas Siekmann.
Potosí ist eine Minenstadt im heutigen Bolivien, die Ende des 16. Jahrhunderts so prächtig ist wie London oder Paris. Das dort in Zwangsarbeit geförderte Silber trägt entscheidend zur Entwicklung des europäischen Kapitalismus bei. Im Zuge dieser kolonialistisch-ökonomischen Dynamik wird eine Massenproduktion von Bildern nicht nur in Spanien, sondern auch in den spanischen Kolonien freigesetzt. Die in der Ausstellung das Potosí-Prinzip vorgestellten Werke des „andinen Barocks“ bezeugen, dass kulturelle Hegemonie keine symbolische Größe ist, sondern eine Gewalt. Für die Ausstellung antworten etwa 20 zeitgenössische Künstler auf die Kolonialbilder mit eigenen Arbeiten/Recherchen. Ziel dieses Dialogs ist zu zeigen, dass es Zusammenhänge gibt zwischen der Funktion der Kolonialmalerei der Gegenreformation und der Funktion, die das Kunstsystem heute übernimmt, um die neuen Eliten der Globalisierung mit Legitimität auszustatten.

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Einen wichtigen Part spielen in der Ausstellung die sogenannten „abwesenden Bilder“, d.h., diejenigen Bilder, die nicht ausgeliehen werden konnten. Die Gründe für das Nicht-Ausleihen von Bildern von Seiten einiger europäischen und bolivianischen Institutionen zeigt, wie prekär die transatlantischen Abkommen über die Verantwortung gegenüber der (Kolonial-)Geschichte in Wirklichkeit sind. Um diese sehr konkreten Geschichten der Abwesenheiten zu vergegenwärtigen, werden in der Ausstellung die Abwesenheiten selbst ausgestellt, und zwar indem ihnen der gleiche physische Raum zukommt, den sonst die großformatigen originalen Bilder eingenommen hätten. Zu den Geschichten der Abwesenheiten lässt sich für den Vortrag im Corner College aber noch eine weitere ergänzen: die Geschichte der Abwesenheit des Kataloges während der Ausstellung im Museo Reina Sofía. Anhand dieses Fallbeispiels soll dargestellt werden, wie schwierig es sein kann beides mit einem Projekt leisten zu wollen: 1. einen geschichts-kritischen Diskurs in der Institution, und 2. einen institutionskritischen Diskurs in der Geschichte (also heute) zu entfachen.

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When Europe Speaks with One Voice wird veranstaltet von Lucie Kolb und Romy Rüegger.
14.09.2010
20,00 Uhr
Theory Tuesdays

Beat Wyss
Text 1: “Platzt der Kunst das Herz?” Gespräche Daniel Binswanger
Die Preise explodieren, für die internationale Geldelite ist Kunst der ultimative Luxus. Ein Gespräch über ein globales Phänomen.
Link: http://dasmagazin.ch/index.php/platzt-der-kunst-das-herz/
Text 2: "The Fracturing of Globalisation" by Julian Stallabrass
15.09.2010
19,00 Uhr
Malerei
Im Alltag begegnen sie uns ganz selbstverständlich: Ein Song erklingt am Radio, wir setzen uns auf einen Stuhl und auf dem Weg nach Hause gehen wir an unzähligen Postern vorbei. Manchmal fragen wir uns jedoch, wie jemand auf die Idee kam, etwas genau so zu tun und nicht anders. Was stand am Anfang? Eine Eingebung, ein Auftrag? Wie ging es weiter, wer war beteiligt?

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Die Vortrags- und Gesprächsreihe Blackbox, die von Flavia Caviezel und Sabine Hagmann konzipiert und organsiert wird, bringt Licht ins Dunkel: KünstlerInnen und GestalterInnen verschiedener Disziplinen erzählen am konkreten Beispiel über ihre Arbeit, über die Entstehungsprozesse eines spezifischen Werks oder "Produkts". Dabei steht der ganz konkrete Arbeitsablauf im Vordergrund.
Blackbox wird eröffnet mit der Bildenden Kunst. Reto Boller, Klodin Erb und Christian Vetter sprechen über Malerei und eines ihrer Bilder.
Blackbox wird finanziell von der Ernst Göhner Stiftung, der Gemeinnützigen Gesellschaft des Kantons Zürich, Kultur Stadt Zürich, der Stiftung Kunstsammlung Albert und Melanie Rüegg sowie der Georges und Jenny Bloch-Stiftung unterstützt.
16.09.2010
20,00 Uhr
Stadtraum Sektoren A-D
Der lokale Kontext ist entscheidend für die Auseinandersetzung mit Urban Art. Die Exkursion mit dem Architekten Christoph Dubler lädt ein zur Entdeckung der städtebaulichen Situation in den Sektoren rund um das Corner College, die in der Untersuchung Urban Art Surveillance zu Anwendung kommen. Treffpunkt 20h im Corner-College an der Langstrasse 84 in Zürich.

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Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Dissertationsprojekts Urban Art Surveillance von Rémi Jaccard statt.
21.09.2010
20,00 Uhr
Theory Tuesdays

The Conspiracy of Art
Text: Excerpts from “The Conspiracy of Art” by Jean Baudrillard
> Jean Baudrillard
> Jean Baudrillard
27.09.2010 -
02.10.2010
9,00 Uhr
souvereines undressed
Täglich von 9-17 Uhr während einer Woche wird das Künstlerinnenduo Chuck Morris zu Machtdarstellung und Blickinszenierung im grossen Ausstellungsraum des Perla-Mode recherchieren. Öffentliche Choreografien höfischer Zeremonien spielen hier genauso eine Rolle wie Utopien der Performance Kunst der 60er Jahre oder juristische Grauzonen im heutigen Arbeitsrecht. Im Raum - zugleich hinter den Kulissen und auf der Bühne - untersucht Chuck Morris Attribute und unsichtbare Strategien vergangener, heutiger und kommender Herrscherinnen. Während der Recherchewoche werden täglich weitere Königinnen, wissenschafliche Stimmen und die Öffentlichkeit in einen Salon zur "queen time" (s. detailliertes Programm unten) eingeladen.

souvereines undressed
PROGRAMM "queen time"
Täglich ab 19 Uhr öffnet Chuck Morris die Türen für die "queen time", um sich mit ihr einer öffentlicher Debatte zu stellen. Als Teil der Vorbereitungen vor dem Krönungszeremoniell am Samstag fokussieren die fünf Abende auf Machtverhältnisse im Zusammenhang mit Blick, Nacktheit, Arbeit und Souveränität. Das Protokoll lädt alle Interessierten zur Teilnahme ein.
Montag 27.9., 19 Uhr
FRAGENPROTOKOLLE
Einführung "souvereines undressed" im Gespräch mit den Gastgebern von Corner College: Wer ist Chuck Morris, welche Fragen interessieren sie, wie ist das Untersuchungsfeld der öffentlichen Recherchewoche zu umreisen? Welche Instrumente und Protokolle nutzen Chuck Morris für ihre Arbeit?
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Dienstag 28.9., 19 Uhr
DEZIVILISIERTE KÖRPER - KONZEPTE DER NACKTHEIT IM THEATER DER GEGENWART
Vortrag der Theaterwissenschaftlerin Ulrike Traub
Chuck Morris erinnert sich an vergangene Utopien der Performance Kunst und erfährt mehr über gegenwärtige Körperstrategien. Dabei interessiert eine zentrale Frage: Kann Nacktheit als Maske operieren?
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Mittwoch 29.9., 19 Uhr
ÜBERSTUNDEN / FEIERABEND
Wie können Chuck Morris ihre eigenen Produktionsbedingungen mitbestimmen und gibt es einen Unterschied zwischen Überstunden und Feierabend? Ein Abend, an dem auch durchaus nichts passieren kann.
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Donnerstag 30.9., 19 Uhr
FÜR WEN ARBEITEN WIR
Chuck Morris unterhält sich über den Arbeitsalltag als Gast im Quartier, lässt sich beraten und möchte gerne wissen, wie es den Menschen geht, die jeden Tag auf Besuch kommen. Wie spricht das Künstlerinnenduo über etwas, das sie nicht kennen? Eingeladen zum Gespräch ist Claudia Ackermann, Arche Beratung und Gassenarbeit. Sie lebt und arbeitet als Sozialarbeiterin im Sozialraum Langstrasse und ist Mitglied des Kollektivs stadtlabor, welches Wohn- und Stadtentwicklungsfragen thematisiert.
http://www.stadtlabor.ch
http://www.archezuerich.ch
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Freitag 1.10., 19 Uhr
SOUVERENITÄT
Vortrag von Chuck Morris
Der Doppelkörper Chuck Morris gibt weiter, was er bisher an Wissen zu Souveränität gesammelt hat und generiert im Gespräch mit allen Anwesenden weitere Fragenkataloge. Wie wird das am Körper getragene Wissen sichtbar?
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Samstag 2.10., 11 Uhr
KRÖNUNGSZEREMONIE
Am Samstag 2.Oktober 2010 wird Chuck Morris zur kommenden Königin gekrönt. Nach dem Zeremoniell bleiben die Türen offen: Es gibt Reste und Spuren der Recherchewoche souvereines undressed zu sehen sowie die Möglichkeit einer privaten Audienz mit der kommenden Königin. Bis 17 Uhr.
souvereines undressed ist eine Rechercheprojekt für eine Performance, die im Rahmen von Freischwimmer 2011 in Kooperation mit dem Theaterhaus Gessnerallee realisiert wird.
28.09.2010
20,00 Uhr
Theory Tuesdays
Visiting Artist Series: Jana Stepanova

Capture from the “United We Stay / Family map” series, 2007
Jana Stepanova, a Prague-based visual artist and designer, participated in a three-month residency in Zurich by a Swiss foundation ProHelvetia (June–August 2010). In her work, Jana often subverts social reality, control and system as well as commonly accepted values by releasing fake websites, magazines or creating fake identities. Recently, the Czech ministry of Labour and Social Affairs had filed criminal charges against her for internet project “rent-a-baby”.
The residency enabled Jana to expand her community-based long-term project United We Stay/Family Map with Swiss families. By engaging local families she explores the Norms and Normatives regulating the society. She started the project in the USA in 2004 and continued than in Germany, Belgium and Czech Republic.
In October 2010, she will present her project in the “Storytelling” show, curated by Dimitrina Sevova in the White Space/Zurich (Opening October 1st, 2010)
Link: http://www.rent-a-baby.cz
28.09.2010
19,00 Uhr
DEZIVILISIERTE KÖRPER - KONZEPTE DER NACKTHEIT IM THEATER DER GEGENWART

Hans Makart, Frauenakt, um 1873
Die Theaterwissenschaftlerin Ulrike Traub wird im Rahmen des öffentlichen Rechercheprojekts souvereines undressed einen Vortrag zur Nacktheit im Theater halten.
29.09.2010
19,00 Uhr
Architektur
Die Veranstaltungsreihe Blackbox, die von Flavia Caviezel und Sabine Hagmann konzipiert und organsiert wird, bringt Licht ins Dunkel: KünstlerInnen und GestalterInnen verschiedener Disziplinen erzählen am konkreten Beispiel über ihre Arbeit, über die Entstehungsprozesse eines spezifischen Werks oder "Produkts". Dabei steht der ganz konkrete Arbeitsablauf im Vordergrund.

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In der zweiten Ausgabe von Blackbox diskutieren ArchitektInnen über ein Wohnhaus. Eingeladen sind Alain Roserens/Lorenz Baumann, Jens Studer und Nadja Vitt.
Blackbox wird finanziell von der Ernst Göhner Stiftung, der Gemeinnützigen Gesellschaft des Kantons Zürich, Kultur Stadt Zürich, der Stiftung Kunstsammlung Albert und Melanie Rüegg sowie der Georges und Jenny Bloch-Stiftung unterstützt.
30.09.2010
20,00 Uhr
Street, Urban, Guerilla, Public [...] Art:
Von Kategorien, Namen und Vorurteilen
Auch wenn für die Praxis im Umgang mit "Urban Art" keine Notwendigkeit einer einheitlichen Benennung besteht, kommt der theoretische Umgang nicht ohne Kategorien aus. Noch existiert dafür kein verbindlicher Kanon, und die unterschiedlichen Bezeichnungen mit ihren Konnotationen und Abgrenzungen stehen für ein bestimmtes Verständnis des Phänomens "Urban Art". Die Diskussion geht der Frage nach: Welches ist der beste Namen und wieso?

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Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Dissertationsprojekts Urban Art Surveillance von Rémi Jaccard statt.
05.10.2010
20,00 Uhr
Theory Tuesdays
One Year Anniversary Special

Visiting Artist: Antoni Wojtyra
06.10.2010
19,00 Uhr
Spielen nach Regeln der Kunst
Ein Abend mit Spielideen aus Surrealismus, Konzeptkunst, und anderen Tendenzen
"Es ist eine Handlung, die innerhalb gewisser Grenzen von Zeit, Raum und Sinn verläuft, in einer sichtbaren Ordnung, nach freiwillig angenommenen Regeln, ausserhalb der Sphäre materieller Nützlichkeit oder Notwendigkeit. (...) Die Handlung wird von Gefühlen der Erhebung und Spannung begleitet und führt Fröhlichkeit und Entspannung mit sich."
Johan Huizinga, 1938

Surrealist Games
Immer wieder tauchen in den unterschiedlichsten künstlerischen und gesellschaftlichen Kontexten Spiele oder spielerische Ansätze auf. Diese (nach) zu spielen, dafür fehlt aber oft die Zeit, der Raum, die Musse. Frei nach Schillers Ausspruch "Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt" können beim Spieleabend im Corner College, veranstaltet von Michael Hiltbrunner und Andrea Portmann, verschiedene solche Spiele in illustrer Gesellschaft ausprobiert und diskutiert werden.
Gespielt wird von 19 bis 21 Uhr.
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe Forum KK für Forschung in Kunst und Kultur am Corner College Zürich in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Gesellschaft für Kulturwissenschaften (SGKW).
07.10.2010
20,00 Uhr
Autonomie und Urban Art
Im öffentlichen Raum stehen die oft anonymen Werke erst einmal für sich; niemand ist für sie verantwortlich und keiner gibt Erklärungen dazu ab. Urban Art muss sich also prinzipiell aus sich selbst erklären, um zu funktionieren. Zugleich fehlt auch eine Instanz, welche einzelne Werke voneinander abgrenzt oder einordnet. Wie wirken sich diese Faktoren auf die Produktion und Rezeption aus? Wie kann sich Urban Art gegen Vereinnahmung wehren; wie kann sie etwas bewirken? Wie geht die Kunstwissenschaft damit um?

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Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Dissertationsprojekts Urban Art Surveillance von Rémi Jaccard statt.
14.10.2010
20,00 Uhr
Dérive A - D
Urban Art spricht den Sammeltrieb an: Ihre Zeichen sind zwar quasi omnipräsent und doch wird sie oft ausgeblendet. Viele Arbeiten sind unscheinbar oder versteckt. Rémi Jaccard führt zwischen Innenhöfe und Nebenstrassen durch das Überwachungsgebiet, um einige Trouvaillen seiner Untersuchung zu präsentieren.

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Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Dissertationsprojekts Urban Art Surveillance von Rémi Jaccard statt.
19.10.2010
20,00 Uhr
Theory Tuesdays

The Digital Folklore Reader
Text: Excerpts from "The Digital Folklore Reader" Edited by Olia Lialina & Dragan Espenschied
> Digital Folklore - Intro
> Digital Folklore - Defriending the Web
20.10.2010
20,00 Uhr
Musik
Die Veranstaltungsreihe Blackbox, die von Flavia Caviezel und Sabine Hagmann konzipiert und organsiert wird, bringt Licht ins Dunkel: KünstlerInnen und GestalterInnen verschiedener Disziplinen erzählen am konkreten Beispiel über ihre Arbeit, über die Entstehungsprozesse eines spezifischen Werks oder "Produkts". Dabei steht der ganz konkrete Arbeitsablauf im Vordergrund.

Blackbox No. 3
Die Musiker Oliver Baumgartner, Big Zis und Adrian Weyermann reden darüber, wie sie einen Song schreiben.
Blackbox wird finanziell von der Ernst Göhner Stiftung, der Gemeinnützigen Gesellschaft des Kantons Zürich, Kultur Stadt Zürich, der Stiftung Kunstsammlung Albert und Melanie Rüegg sowie der Georges und Jenny Bloch-Stiftung unterstützt.
21.10.2010
19,00 Uhr
Springen und Schnitzen
Walter Steiner war lange Zeit der einzige relevante Skipringer der Schweiz bevor Gold-Simi an Weltmeisterschaften und Olympiaden abräumte.

Walter Steiner nach dem Absprung
1974 drehte der Regisseur Werner Herzog mit "Die grosse Ekstase des Bildschnitzers Steiner" einen Dokumentarfilm über Steiner. Darin spricht der Skispringer unter anderem über seine Schnitzerein, die er bis in die 90er Jahre anfertigte.

Walter Steiner erklärt seine Skulptur
Wir freuen uns ausserordentlich, dass der heute in Schweden lebende Walter Steiner für ein Gespräch ins Corner College kommt. Er wird über seine künstlerische Arbeit sprechen und über die Dreharbeiten mit Werner Herzog berichten. Das Gespräch wird moderiert von Stefan Wagner.
Anschliessend an das Gespräch wird im Kino "Die Obsessionen des Bildschnitzers Steiner" (Werner Herzog, BRD 1974) gezeigt.
26.10.2010
20,00 Uhr
Theory Tuesdays

Jenny Holzer
Film: Jenny Holzer / Portraits von Claudia Mueller (2009)
27.10.2010
19,00 Uhr
Media Art and Beyond
Die Veranstaltungsreihe Blackbox, die von Flavia Caviezel und Sabine Hagmann konzipiert und organsiert wird, bringt Licht ins Dunkel: KünstlerInnen und GestalterInnen verschiedener Disziplinen erzählen am konkreten Beispiel über ihre Arbeit, über die Entstehungsprozesse eines spezifischen Werks oder "Produkts". Dabei steht der ganz konkrete Arbeitsablauf im Vordergrund.

Blackbox No. 4
In der vierten Ausgabe von Blackbox diskutieren Felix Eggmann, Raphael Perret und Olsen Wolf über ihre Arbeiten aus dem Bereich der elektronischen Kunst.
Blackbox wird finanziell von der Ernst Göhner Stiftung, der Gemeinnützigen Gesellschaft des Kantons Zürich, Kultur Stadt Zürich, der Stiftung Kunstsammlung Albert und Melanie Rüegg sowie der Georges und Jenny Bloch-Stiftung unterstützt.
28.10.2010
20,00 Uhr
Rundgang
Der Künstler Navid Tschopp lädt zu einem Rundgang durch sein Zürich und damit zu einem anderen Blick auf die Stadt ein.

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Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Dissertationsprojekts Urban Art Surveillance von Rémi Jaccard statt.
02.11.2010
20,00 Uhr
Theory Tuesdays
Visiting Artist Series: Manuel Hartmann

Buttersafe
Schenkepisoden – Eine Beschäftigung mit dem Thema Schenken
„Schön ist, dass Sie sich auch an dem Thema Schenken die Zähne ausbeißen wollen", entgegnete mir der deutsche Schenkforscher Friedrich Rost auf meine Anfrage für ein Gespräch über das Schenken.
Sich die Zähne bei einem Thema wie dem Schenken auszubeissen? - Das macht neugierig!
Im Zuge meiner Beschäftigung mit dem Thema Schenken würde ich gerne einen kurzen Blick auf drei Episoden des Schenkens werfen:
Episode 1
"Eine Runde schmeissen" – Eine Einladung in einem Supermarkt.
Video ca. 4.30 min
Episode 2
"gratis-gratis-gratis" – Zur freien Entnahme in einer Galerie.
Video ca. 4.30 min
Episode 3
"Berührungen. Jetzt beißen wir in den Kuchen" – Nur als Geschenk erhältlich.
Text, Hörinhalte
Diese drei Episoden beziehen sich auf unterschiedliche Aspekte des Schenkens, die im Rahmen einer 'Round-Table' Diskussion erweitert, widerlegt, oder neu überlegt werden möchten. Dabei geäußerte Ideen, Sichtweisen und Ansätze sollen dazu dienen, die Beschäftigung mit dem Thema Schenken zu bereichern und fortzuführen.
In diesem Sinne freue ich mich auf eine spannende Sitzung zu diesem Thema und möchte Euch bitten, mir kurz über Eure Teilnahme via Email unter: manuel@schenkepisoden.com Bescheid zu geben.
Visiting artist Manuel Hartmann beschäftigt sich mit dem Thema Schenken seit 2004. Er lebt und arbeitet als freier Produzent in Wien.
Link: http://www.schenkepisoden.com
03.11.2010
20,00 Uhr
wo ich war (live)
Die Lecture-Performance befasst sich mit Esther Ernsts stetig wachsender Karteikartensammlung "wo ich war". Seit Oktober 2004 archiviert die in Berlin lebende Künstlerin persönliche Notizen zu allen von ihr besuchten Ausstellungen, Museen, Galerien, Vorträgen, Konzerten, Theatervorstellungen etc.

Karteikartensammlung
Neben Fakten wie Künstlernamen, Werktitel, Ort und Darum hält Esther Ernst auf den Karten Erinnerungen, Eindrücke, Empfindungen und Wertungen fest. Während der Lesung werden Fotos der Ausstellungen projiziert; die Fotografien illustrieren die kulturellen Ereignisse zusätzlich.
Diese Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Artist-in-Residence-Programm von Index - Wort und Wirkung statt und wird von Miriam Erni begleitet.
09.11.2010
20,00 Uhr
Theory Tuesdays

Critical Issues In Public Art
Text: "Temporality and Public Art" by Patricia C. Phillips from the reader Critical Issues In Public Art
10.11.2010
19,00 Uhr
Tanz
Die Veranstaltungsreihe Blackbox, die von Flavia Caviezel und Sabine Hagmann konzipiert und organsiert wird, bringt Licht ins Dunkel: KünstlerInnen und GestalterInnen verschiedener Disziplinen erzählen am konkreten Beispiel über ihre Arbeit, über die Entstehungsprozesse eines spezifischen Werks oder "Produkts". Dabei steht der ganz konkrete Arbeitsablauf im Vordergrund.

Blackbox No. 5
In der fünften Ausgabe von Blackbox diskutieren ChoreographInnen und ein Bewegungsspezialist über Tanz. Eingeladen sind Philipp Egli, Marisa Godoy, Ivan Wolfe.
Blackbox wird finanziell von der Ernst Göhner Stiftung, der Gemeinnützigen Gesellschaft des Kantons Zürich, Kultur Stadt Zürich, der Stiftung Kunstsammlung Albert und Melanie Rüegg sowie der Georges und Jenny Bloch-Stiftung unterstützt.
11.11.2010
20,00 Uhr
Erfolg und Scheitern von Urban Art
Urban Art ist in den vergangenen zehn Jahren immer populärer geworden - die Schlagworte lauten: authentisch, revolutionär, Ausverkauf. Die Galeristin Magda Danysz stilisiert (ihre) Urban Artists sogar zur "wichtigsten Kunstbewegung am Wechsel ins 21. Jahrhundert". Wie ist das zu verstehen? Vor welchen Hintergründen oder Zielsetzungen lassen sich Erfolg und Scheitern Urban Art verorten? Und welche Kriterien sollen dabei gelten. Inhaltlich will diese Veranstaltung an die Aesthese Nr. 7 Street Art muss kuratiert werden vom 17.05.2010 anschliessen.

Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Dissertationsprojekts Urban Art Surveillance von Rémi Jaccard statt.
16.11.2010
20,00 Uhr
Theory Tuesdays
“What do Wikipedia, car-pooling, couch surfing, and social book marking have in common?” a presentation by Elizeu Santos-Neto

Only Pool
Commons-based peer production systems, or social production systems, are a result of the decentralized collaboration of individuals, who produce non-proprietary goods. This Theory Tuesdays session will focus on examples of commons-based peer production, their common characteristics, and how (and why it is important) to assess the value of individual contributions.
Text:
Section I and II from "Commons-based Peer Production and Virtue" by Y. Benkler & H. Nissenbaum
18.11.2010
20,00 Uhr
Kunst, Werbung und die Nutzung des öffentlichen Raums
Werbung und Urban Art teilen sich dieselbe Sphäre - und nutzen oft dieselben Strategien. Während der "Kampf" gegen die kommerzielle Nutzung des öffentlichen Raumes ein wichtiger Aspekt von Urban Art ist, läuft ein beidseitiger konstanter Wettbewerb, mit welchen Mitteln Aufmerksamkeit erregt werden kann. Wie lassen sie sich von einader abgrenzen und wie sieht ihr Verhältnis aus? Wie darf und soll der öffentliche Raum genutzt werden?

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Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Dissertationsprojekts Urban Art Surveillance von Rémi Jaccard statt.
19.11.2010 -
04.12.2010
18,00 Uhr
Die vergessenen Jahre der schönsten Schweizer Bücher
20. November – 4. Dezember 2010
Eröffnung: Freitag, 19. November, 18 - 22 Uhr
Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 12 – 19 Uhr
Eine Ausstellung übers Büchermachen. Ein Blick zurück, einer nach vorn.

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«If ever there was a yardstick in book-design, Switzerland is the country to furnish it in 1946/47.»
Charles Rosner, 1947
«Das Wachstum des Schweizer Verlages spiegelt sich am deutlichsten in Zahlen. Eindrücklich ist die Entwicklung der Gesamtzahl der in der Schweiz pro Jahr gedruckten Bücher: 1914 : 1470; 1918 : 1764; 1921 : 1332; 1925 : 1748; 1938 : 2162; 1940 : 1705; 1941 : 2510; 1943 : 3358; 1946 : 4001. [...] Im Jahr 1966 waren es über 6000 Titel.»
Willy Rotzler, 1969
«Seinen Text in ein Dreieck oder in einen Block zu zwängen, ihn in den Umriss eines Stundenglases oder einen Rhombus zu pressen, ist ein Vergehen, das eine überzeugendere Rechtfertigung braucht als nur die Existenz italienischer und französischer Vorbilder im fünfzehnten und sechzehnten Jahrhundert oder den Ehrgeiz, im zwanzigsten etwas Neues zu schaffen.»
Stanley Morison, 1955/1987
«But basically, books are for reading; the looking-at function is secondary.»
Ruari McLean, 1972
«Tschichold ist daran die Schweiz zu verlassen, und so werden wir das Übel endlich los, das wir von vornherein eingeladen haben.»
Max Bill, 1946
«History: what explains, and complicates.»
Robin Kinross, 2010
„Schlechte Typografie schadet der Gesundheit“ schrieb der Buchgestalter, Typograf und Theoretiker Jan Tschichold. Heute sind wir weit entfernt von ähnlich polarisierenden, Stil predigenden Grundsatzdiskussionen über Buchgestaltung. Es bleibt jedoch fraglich, ob die Absenz einer Diskussion über Qualität von Grafik Design dieser zuträglich ist. Gerade in einer Umbruchphase, wo das auf Papier gedruckte und gestaltete Buch unter digitalen Druck gerät, scheint es mehr denn je relevant zu sein, Fragen nach den Bedingungen der Buchproduktion zu stellen. Die Ausstellung „1946, 1947, 1948 - Die vergessenen Jahre der schönsten Schweizer Bücher“ wird diesen und weiteren Fragestellungen nachgehen, in dem sie einen Blick in die Vergangenheit unternimmt und den Rückblick als Schablone auf den aktuellen Grafik-Design-Diskurs legt. Hierzu findet in den Räumen des Perla-Mode einerseits eine Ausstellung statt, die von verschiedenen Veranstaltungen inhaltlich gerahmt wird.
Die Ausstellung "1946, 1947, 1948 - Die vergessenen Jahre der schönsten Schweizer Bücher" wird finanziell von dem Migros Kulturprozent, der Oertli-Stiftung und der Pro Helvetia (Schweizer Kulturstiftung) unterstützt.
20.11.2010
19,00 Uhr
Kultur & Gespenster Nr.11: "Drogen & Drogen"
Philip Gaißer: "Simplex Morph"
Frank Hesse: "Sammlung Brandenburg"
Alle Künstler und fast alle Herausgeber sind anwesend, von den Verlegern nicht zu sprechen.
Ein Abend mit Hans-Christian Dany, Philip Gaißer, Frank Hesse, Max Hinderer, Gustav Mechlenburg, Britta Peters, Nora Sdun, u.v.a.
Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Kreidefresser, Kettenraucher, Koffeinsüchtler,
die elfte Ausgabe des Kultur & Gespenster-Magazins zum Thema Drogen kommt nach Zürich und ist bereits so gut wie vergriffen – es kursieren noch einzelne Exemplare im Buchhandel – wir kommen trotzdem, und bringen zur Ablenkung zwei Neuerscheinungen des Textem Verlags mit:
Philip Gaißer: "Simplex Morph"
Anlass dieses auf einem Risographen gedruckten Künstlerbuchs war die im Frühjahr 2010 stattgefundene Ausstellung "Keine Entfernungen zu überwinden zwischen Fragesteller und Antwortgeber" im Kunstverein Harburger Bahnhof.
Und Frank Hesse Frank Hesse: "Sammlung Brandenburg"
Diese Sammlung von einzelnen, mehr oder minder funktionstüchtig wirkenden Schuhen erinnert an das fotografierte Inventar eines anthropologischen Museums. Dieses kleinformatige Künstlerbuch ist die ideale Begleitung nicht nur auf dem Weg zum Orthopäden, egal ob man an Knick-, Senk- oder Spreizfüßen leidet, sogar Heideggers Feldwege lassen sich mit diesem Buch bewaffnet leichfüßig und unbesorgt beschreiten. Es existiert von jedem Schuh übrigens immer nur der rechte, und wir haben uns bemüht, die Barytabzüge auf ein vergleichbares, also hochglänzendes Druckpapier zu bannen.

Die neuste Nummer von Kultur & Gespenster
Kultur & Gespenster, "Drogen & Drogen"
Ein 328 Seiten dickes, leider ausverkauftes Magazin aus dem Textem Verlag für 12 Euro
Philip Gaißer: "Simplex Morph"
76 Seiten, für 21 Euro Herausgeber: Philip Gaißer & Magazin im Kunstverein Harburger Bahnhof e.V. ISBN 978-3-941613-34-8 Textem Verlag 2010
Frank Hesse, "Sammlung Brandenburg"
79 Seiten für 18 Euro, Textem Verlag 2010,
ISBN: 978-3-938801-50-5
21.11.2010
15,00 Uhr
Any left? – Ideologies and graphic design
1946 hatten sich Max Bill und Jan Tschichold in einer schriftlichen Auseinandersetzung giftig über Symmetrie und Asymmetrie in der Buchgestaltung gestritten. Dieser Moment ist keine Rarität für die Zeit der 1940er, wo Positionen in der Gestaltung noch üblich waren, sich Stile immer auch mit Dogmen vermischten, und die Symmetrie-Frage schon mal politische Ausmasse annahm. Waren diese Positionen aber wirklich so klar, so stark? Abseits der Extreme, was war denn das tägliche Brot der Grafik? Und was sind heute die Positionen? Gibt es nur noch Trends, und solche täglich neu? Verhindern Trends Positionen?

Aus den Schweizer Graphischen Mitteilungen, Nr. 4, 1946. Foto von Felix Wiedler
Der Workshop wird vom Kunsthistoriker und Büchersammler Felix Wiedler aus Winterthur, und Rory McGrath, Grafiker aus London geleitet. Beide zeichnen sich durch ihre Kenntnisse der Geschichte der Grafik aus und werden auch die heutige Situation einzuordnen wissen.
Im Workshop wird eine Sichtung von Trends und Positionen vorgenommen und diskutiert. Im Gespräch werden heutige Positionen gesucht und die ausgestellten Bücher sowie aktuelle Titel werden als Arbeitsmaterial zur Verfügung gestellt. An die angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer wird zusätzliches Material verschickt.
ACHTUNG: Beschränkte Teilnehmerzahl. Anmeldung bis zum 20.11.2010 erforderlich auf cornercollege@googlemail.com.
Vorträge in deutscher und englischer Sprache.
Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung "1946, 1947, 1948 - Die vergessenen Jahre der schönsten Schweizer Bücher" statt und wird finanziell von dem Migros Kulturprozent, der Oertli-Stiftung und der Pro Helvetia (Schweizer Kulturstiftung) unterstützt.
22.11.2010
20,00 Uhr
"Das vielgestaltige Buchbinderhandwerk" (CH, 1946, Regie: Albert Burkhardt)
"Umbruch", (CH, 1987, Regie: Hans-Ulrich Schlumpf)
Mit einer Einleitung von Hans Burkhardt und Erich Keiser

Filmstill aus "Umbruch" von Hans-Ulrich Schlumpf
Der Filmabend illustriert die technische Entwicklung in den Buchbinderei- und Druckereibetrieben mit zwei Film-Dokumenten. Albert Burkhardt hatte 1941 am Kreuzplatz in Zürich seine Buchbinderei gegründet. Die damalige Werkstatt, Fabrik wäre noch zu weit gegriffen, dokumentierte der passionierte Amateurfilmer auf verschiedenen kurzen Ausbildungsfilmen. Hans Burkhardt leitet die Buchbinderei BUBU in der zweiten Generation und wird den Film kurz vorstellen. Erich Keiser ist für die Druckerei Odermatt in Dallenwil tätig, und einer jener Drucker mit Gespür für Feinheiten. Er wird den Dokumentarfilm von Hans-Ulrich Schlumpf kurz kommentieren, und den im Film gezeigten Abschied vom Blei- und Maschinensatz und das Aufkommen des Desktop-Publishings aus eigener Erfahrung einschätzen.
Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung "1946, 1947, 1948 - Die vergessenen Jahre der schönsten Schweizer Bücher" statt und wird finanziell von dem Migros Kulturprozent, der Oertli-Stiftung und der Pro Helvetia (Schweizer Kulturstiftung) unterstützt.
23.11.2010
20,00 Uhr
"Die Gezeichneten", (CH/USA, 1948).
Filmprogramm von Severin Rüegg

Der Zürcher Filmhistoriker Severin Rüegg stellt mit "Die Gezeichneten" (Regie: Fred Zinnemann) einen Film vor, der schon kurz nach dem Zweiten Weltkrieg einen Blick auf die Verbrechen in Europa warf. Der Film blieb für lange Zeit eine Ausnahme. Die innenpolitische Aufbruchsstimmung der Schweiz führte zwar zur Annahme der AHV und somit einer wichtigen sozialpolitischen Weichenstellung, aussenpolitisch versuchte man hingegen das schnelle Vergessen voranzutreiben. Die Bereitschaft sich mit der eigenen Rolle im Krieg zu beschäftigen war kaum vorhanden. Mit dem kommunistischen Umsturz in Prag im Jahre 1948 verhärtete sich die innenpolitische Lage erneut. Schweiz-kritische Stimmen waren somit definitiv nicht mehr gefragt.
Wie betrachten wir diese Zeit heute? Was ist überliefert und mit welchen Bildern sind wir bekannt, welche vergessen wir zu gerne?
Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung "1946, 1947, 1948 - Die vergessenen Jahre der schönsten Schweizer Bücher" statt und wird finanziell von dem Migros Kulturprozent, der Oertli-Stiftung und der Pro Helvetia (Schweizer Kulturstiftung) unterstützt.
24.11.2010
19,00 Uhr
Design
Die Veranstaltungsreihe Blackbox, die von Flavia Caviezel und Sabine Hagmann konzipiert und organsiert wird, bringt Licht ins Dunkel: KünstlerInnen und GestalterInnen verschiedener Disziplinen erzählen am konkreten Beispiel über ihre Arbeit, über die Entstehungsprozesse eines spezifischen Werks oder "Produkts". Dabei steht der ganz konkrete Arbeitsablauf im Vordergrund.

Blackbox No. 6
In der sechsten Ausgabe von Blackbox diskutieren die Designerinen Lovis Caputo und Sarah Küng mit Daniel Gafner & Anna Blattert sowie Robert Wettstein über die Herstellung einer Lampe.
Blackbox wird finanziell von der Ernst Göhner Stiftung, der Gemeinnützigen Gesellschaft des Kantons Zürich, Kultur Stadt Zürich, der Stiftung Kunstsammlung Albert und Melanie Rüegg sowie der Georges und Jenny Bloch-Stiftung unterstützt.
25.11.2010
20,00 Uhr
Qualität und Urban Art
Christoph Doswald (Kurator & Publizist) AG Kunst im öffentlichen Raum Zürich. Sind Tags hässlich und langweilig, Stencils dafür schön und gut? So einfach ist es sicherlich nicht. Aber zwischen einem Hausbesitzer, einem Street Artist und einem Kurator sind die Meinungen ebenso unterschiedlich wie zwischen den Techniken, die zur Anwendung kommen. Was bedeutet also Qualität für Urban Art? Ist sie überhaupt wichtig – und falls ja, wie lassen sich Kriterien dafür bestimmen?

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Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Dissertationsprojekts Urban Art Surveillance von Rémi Jaccard statt.
27.11.2010
14,00 Uhr
Wer liest das schon?
Irgendwo zwischen New Wave und Bleiwüste, aber als Ziel die gut lesbare Typographie

Telefonbuch von 1946, ausgewählt und fotografiert von Julia Born und Klaus Born
Unter der Leitung von Jonas Vögeli und Hannes Gloor, zwei Grafikern aus Zürich, wird sich der Workshop der Lesetypografie widmen. Wie experimentell kann Text gelayoutet werden, und was würden wir noch als lesbar bezeichnen? Und umgekehrt, wie simpel kann ein Layout sein, dass es uns nicht langweilt, und man den Text doch noch lesen will? Die Bücher aus der Ausstellung werden im Workshop als Arbeitsmaterial dienen. Wo finden sich Details, die noch heute progressiv sind, was beeindruckt an der Gestaltung der 1940er? Es sollen aber auch zeitgenössische Drucksachen besprochen werden, darunter Magazine, Zeitungen, typografisches Allerlei und Bücher. Was empfinden wir heute als lesbar? Leseführung, Lesbarkeit und Leseappetenz, sind das heute überhaupt noch Kriterien?
ACHTUNG: Beschränkte Teilnehmerzahl. Anmeldung bis zum 26.11.2010 erforderlich auf cornercollege@googlemail.com.
Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung "1946, 1947, 1948 - Die vergessenen Jahre der schönsten Schweizer Bücher" statt und wird finanziell von dem Migros Kulturprozent, der Oertli-Stiftung und der Pro Helvetia (Schweizer Kulturstiftung) unterstützt.
29.11.2010
20,00 Uhr
Natural Selection

Doppelseite aus Jonas Wandelers Publikation
Die schönsten Schweizer Bücher, der Titel des Wettbewerbs zeugt ja bereits von einer sehr subjektiven Wahl. Wer entscheidet hier was schön ist? Lässt sich das über objektive Kriterien eingrenzen und die Wahl objektivieren? Die Grafikerin Linda van Deursen aus Amsterdam ist seit Jurymitglied des Wettbewerbs 'Die schönsten Schweizer Bücher' und wird die Jurytätigkeit reflektieren. Der Buchantiquar Peter Bichsel sieht sich mit dem Auswählen von Büchern täglich konfrontiert. Seine Arbeit ist das professionelle Auswählen und zugänglich machen von Büchern. Wie er dabei vorgeht, wie er seine Auswahl gestaltet und welche Datenbanken und Kategorien ihm dabei helfen, stellt er in einem Referat kurz vor. Was schliesslich in der Bibliothek passiert, was unser Verhalten einem Bücherregal gegenüber und einem Buch gegenüber beeinflusst, davon handelt die Publikation 'period of traces' des Grafikers Jonas Wandeler. Er fasst sein Projekt kurz zusammen und stellt es in den Kontext der Ausstellung und des Wettbewerbs.
Vorträge in deutscher und englischer Sprache.
Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung "1946, 1947, 1948 - Die vergessenen Jahre der schönsten Schweizer Bücher" statt und wird finanziell von dem Migros Kulturprozent, der Oertli-Stiftung und der Pro Helvetia (Schweizer Kulturstiftung) unterstützt.
01.12.2010
20,00 Uhr
Doppelseite mit Discokugel, randabfallend.
Wie das Fotobuch heute seine Renaissance feiert

Mit Mirjam Fischer in Hans Rudolf Gabthulers Photobibliothek
Noch eine Veranstaltung zum Thema Fotobuch? Zusammen mit dem Fotografen Linus Bill, Mirjam Fischer von der Edition Patrick Frey und der Kunst- und Fotohistorikerin Ulrike Meyer Stump möchten wir das heute recht bekannte Thema Fotobuch angehen. Die Bücher werden im Zentrum stehen, und wir möchten an ganz spezifischen Büchern Details aufzeigen.
Fotografie im Buch war schon immer ein beliebtes Genre. Für Fotografen scheint es eine gewisse Faszination auszuüben, ihre Bilder auf einer Doppelseite zu platzieren, diese dann aneinander zu reihen und zwischen zwei Kartons zu arrangieren, so dass neue Zusammenhänge, Geschichten entstehen. Die Fotografie erfährt im Buch eine neue Sinnaufladung. In den 1940er Jahren haben einige Schweizer Fotopioniere sich dem Buch gewidmet, solche sind in der Ausstellung zu sehen. Wie gehen Verleger, Fotografen und Autoren heute mit dem Genre des Fotobuches um? Wann ist dies bloss ein Portfolio, und wann wird dem Werk eines Fotografen über das Buch eine zusätzliche Bedeutung gegeben?
Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung "1946, 1947, 1948 - Die vergessenen Jahre der schönsten Schweizer Bücher" statt und wird finanziell von dem Migros Kulturprozent, der Oertli-Stiftung und der Pro Helvetia (Schweizer Kulturstiftung) unterstützt.
02.12.2010
20,00 Uhr
Finissage
Prof. Dr. Wolfgang Kersten (Kunsthistorisches Institut der Universität Zürich) spricht mit Rémi Jaccard am letzten Tag des Projekts über das Forschungsprojekt. Die Ergebnisse werden zusammengefasst, die Karte wird abgebaut und ein Fazit gezogen, wie weit sich das Konzept bewährt hat.

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Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Dissertationsprojekts Urban Art Surveillance von Rémi Jaccard statt.
05.12.2010
18,00 Uhr
Parrot

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Poetical Assumption: Parrot (chuckle, cackle)
Poetry and sculpture. It seems like there is no "and" but a "/", "?" or simply a void between them.
Can it be, that to a certain extent, poetry and sculpture always speak of their own premises?
The gap between future possibilities, past achievements, present confusion?
Let's, for once, assume that everyday life is fundamentally prosaic. And that society is haunted by the dream of accumulation, surge.
Surge (definition): a powerful rush of emotions, large economical increase, a great natural force such as waves or tide.
Like in any work of literary fiction, there must be a reason, a story to be told.
Do I sometimes feel like I want to be swept away, carried by a greater cause?
Do I feel ashamed of my own lazy body? Does it hurt to be at the wrong place at the wrong time?
(A short excerpt of Danielle Colloberts diary entry, October 1961, is read out loud).
Oben stehende Auszüge stammen aus Karl Larssons neustem Buch "Parrot" das anlässlich seiner gleichnamigen Ausstellung bei Index in Stockholm erschienen ist. Larsson wird eine Lecture halten, die die Figur des Papageis als Ausgangspunkt für seine Auseinandersetzung mit Werken von Marcel Broodhaers (1924-76) nimmt.
When Europe Speaks with One Voice wird veranstaltet von Lucie Kolb und Romy Rüegger.
07.12.2010
20,00 Uhr
Theory Tuesdays
Surrealist Film Night

Man Ray
L'étoile de mer (1928, 35mm, sound, 15')
Les mystères du château du dé, 1929, 35mm, sound, 25')
Maya Deren
Meshes of the Afternoon
1943, b/w, 15'
Maya Deren
Ensemble for Somnambulists
1951, 6'18''
Hans Richter
Dreams That Money Can Buy
1947, color, 99'
* The films are either silent, or in English
Selected and presented by Dimitrina Sevova
08.12.2010
19,00 Uhr
Literatur
Die Veranstaltungsreihe Blackbox, die von Flavia Caviezel und Sabine Hagmann konzipiert und organsiert wird, bringt Licht ins Dunkel: KünstlerInnen und GestalterInnen verschiedener Disziplinen erzählen am konkreten Beispiel über ihre Arbeit, über die Entstehungsprozesse eines spezifischen Werks oder "Produkts". Dabei steht der ganz konkrete Arbeitsablauf im Vordergrund.

Blackbox No. 7
In der siebten Ausgabe von Blackbox redet der Schriftsteller Arno Camenisch mit Ulrike Almut Sandig und Dieter Zwicky über das Verfassen von literarischen Texten.
Blackbox wird finanziell von der Ernst Göhner Stiftung, der Gemeinnützigen Gesellschaft des Kantons Zürich, Kultur Stadt Zürich, der Stiftung Kunstsammlung Albert und Melanie Rüegg sowie der Georges und Jenny Bloch-Stiftung unterstützt.
09.12.2010
18,00 Uhr
That's not me

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"That’s not me" versammelt verschiedene Schnappschüsse der Künstlerin Nuri Koerfer, die in beinahe zehn Jahren (2001-2009) entstandenen sind. Auf Urlaubsreisen oder in ihrem Heimatland Schweiz liess sie sich mit Tierkadavern ablichten. Während Koerfer posierend die Rolle eines skurill erscheinenden Fotomodels einnimmt, agierten Freunde und Familie als Fotografen. Die Publikation enstand in einer Auflage von 500 Stück und ist von Nuri Koerfer signiert.
Corner College und Motto Zürich freuen sich, dass Nuri Koerfer anlässlich ihrer Buchvernissage für ein kurzes Gespräch im Corner College anwesend sein wird.
Die Präsentation erfolgt in Zusammenarbeit mit Kodoji Press, Baden.
12.12.2010
12,00 Uhr
3. Zürcher Zine Sezession
Von 12:00 bis 24:00 Uhr

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Die Ankündigung einer frohen Verabschiedung. Zum dritten und letzten Mal findet die Zürcher Zine Sezession mit folgenden Verlagen statt:
Ampel Magazin, Luzern
Eric Andersen, Zürich
Asterisk, Talinn
Automatic Books, Venezia
Beni Bischof, St. Gallen
Boa Books, Genève
Café Royale, Southport
Detektiv Bureau, Luzern
Duke Press, London
Edition Taube, Stuttgart
Famicon, London
For Further Information, London
Für Immer, Zürich
Grilli, Bern
GRRRR, Zürich
Hakuin Verlag, Zürich
Hannes Gloor, Zürich
Himaa, Tokyo
Innen Zines, Budapest
Islands Fold, Victoria
King Matto, Aarau
Je suis une Bande de Jeune, Paris
Kodoji Press, Baden
Larry's, New York/Berlin
Malheft, Zürich
Marsplastik , Zürich
Maximage, Lausanne
Me and my Friends, London
Motto, Berlin/Zürich
Multi Press, Hamburg
Nieves, Zürich
Nuts, Washington
Pipifax, Zürich
Retard Rio, New York
Rollo Press, Zürich
Shoboshobo, Paris
Somewhere Sometimes, Milano
The Kingsboro Press, New York
The Meta Press, Zürich
Turbo Magazine, Biel
HAHA, Arnheim
Westphalie Verlag, Berlin/Wien
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Weitere Attraktionen an diesem Sonntagnachmittag:
PUPPENSPIEL IM CORNER CINEMA
"Grosi" von Walter Seiler Junior
13, 17 und 20 Uhr

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"Grosi" ist ein ca. 20 Minuten dauerndes Puppenspiel über einen jungen Mann, der in einem Zimmer sitzt und über das Leben sinniert. In der Ästhetik eines You-Tube-Films verfasst will dieses Spiel aber überhaupt nicht spektakulär sein, sondern langsam erzählend, wobei auch die Gegenstände im Raum ein Eigenleben entwickeln. FSK-Freigabe ab 20 Jahre.
Vorstellungen um 13, 17 und 20 Uhr im Corner Cinema.
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BOOKLAUNCH IM CORNER COLLEGE
Buch von Révész László László
18 Uhr

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Der österreichische Künstler und Schreiber Christian Zillner führt mit dem ungarischen Künstler Révész László László ein kurzes Gespräch anlässlich der Vernissage des neusten Buchs von László László. Zusätzlich werden noch einige Zeichnungen von Révész László László ausgestellt.
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AUSSTELLUNG IM PERLA-KELLER
"Sister" von Harsh Patel

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Ein Langzeitprojekt des aus Los Angeles stammenden Zines-Produzenten Harsh Partel wird im Keller ausgestellt.
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KONZERT
Macuso Vikovsky, 21 Uhr, Corner College
Pre-listen!
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Zine Sezession wird in Kooperation mit Motto Zürich veranstaltet.
14.12.2010
20,00 Uhr
Theory Tuesdays

Urs Fischer
Text: "Postmodernism and Consumer Society" by Fredric Jameson
Text: "The Age of Semi-Post-Postmodernism" by Ben Davis
15.12.2010
20,00 Uhr
Grosi
Extravorstellung!

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"Grosi" ist ein ca. 20 Minuten dauerndes Puppenspiel über einen jungen Mann, der in einem Zimmer sitzt und über das Leben sinniert. In der Ästhetik eines You-Tube-Films verfasst will dieses Spiel aber überhaupt nicht spektakulär sein, sondern langsam erzählend, wobei auch die Gegenstände im Raum ein Eigenleben entwickeln. FSK-Freigabe ab 20 Jahre.
19.12.2010
18,00 Uhr
Soirée Bucci

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Langeweile an Adventssonntagen das war einmal! Freunde der gepflegten Kiosk- und Ratgeberliteratur werden an diesem Sonntag auf ihre Rechnung kommen. Präsentiert wird das neuste Verlagsprogramm von Bucci Publishing. Die Schauspielerin Monica Amgwerd wird um 19 Uhr ausgewählte Kapitel der beiden Novelas lesen.
> Einladungskarte Soirée Bucci
21.12.2010 -
02.01.2011
20,00 Uhr
«Hier, Chimäre, halte ein.»
«Nein; niemals»

...
„Da kann man nichts einwenden,“ sagte er, seine Überlegungen zusammenfassend; „der Mensch vermag in wenigen Jahren eine Zuchtwahl zu erreichen, die die träge Natur nur nach Jahrhunderten zustande bringen kann; im Lauf der Zeiten sind die Blumenzüchter sicherlich die einzigen und wahren Künstler.“
Joris-Karl Huysmans, À Rebours, 1884
Die Künstlerin Emma Nilssons lässt aus Naturdarstellungen des 19. Jahrhunderts artifizielle, visionäre oder phantastische Wesen entstehen. Sie fertigt diese aus zerschnittenen Radierungen, die sich teils idealisiert oder vermeintlich wissenschaftlich geben, aber stets der Phantasie entspringen. So entstehen Bildwelten, die sich offensichtlich auf reale Gegebenheiten in unserer Welt beziehen, sich aber in einer distanzierten Künstlichkeit von eben dieser wiederum abheben.
Über die Festtage wird Emma Nilsson ein Schaufenster im Perla-Mode mit ihren Bildwelten bespielen und so einen angenehmen Gegensatz zu den künstlich naturalistisch inszenierten Weihnachtauslagen anderer Geschäfte schaffen.
Diese Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Artist-in-Residence-Programm von Index - Wort und Wirkung statt und wird von Miriam Erni begleitet.
19.01.2011
19,00 Uhr
Film/Dokumentarfilm
Die Veranstaltungsreihe Blackbox, die von Flavia Caviezel und Sabine Hagmann konzipiert und organsiert wird, bringt Licht ins Dunkel: KünstlerInnen und GestalterInnen verschiedener Disziplinen erzählen am konkreten Beispiel über ihre Arbeit, über die Entstehungsprozesse eines spezifischen Werks oder "Produkts". Dabei steht der ganz konkrete Arbeitsablauf im Vordergrund.
Die Filmer Andrea Bürgi, Sabine Gisiger und Thomas Isler unterhalten sich übers Filme machen.

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Blackbox wird finanziell von der Ernst Göhner Stiftung, der Gemeinnützigen Gesellschaft des Kantons Zürich, Kultur Stadt Zürich, der Stiftung Kunstsammlung Albert und Melanie Rüegg sowie der Georges und Jenny Bloch-Stiftung unterstützt.
25.01.2011
20,00 Uhr
Theory Tuesdays

Manifesta 8 Field Report / Presentation by Daniela Wettstein
01.02.2011
20,00 Uhr
Theory Tuesdays

Text: Excerpts from "The Nightmare of Participation" by Markus Miessen
02.02.2011
19,00 Uhr
Grafik
Die Veranstaltungsreihe Blackbox, die von Flavia Caviezel und Sabine Hagmann konzipiert und organsiert wird, bringt Licht ins Dunkel: KünstlerInnen und GestalterInnen verschiedener Disziplinen erzählen am konkreten Beispiel über ihre Arbeit, über die Entstehungsprozesse eines spezifischen Werks oder "Produkts". Dabei steht der ganz konkrete Arbeitsablauf im Vordergrund.
Die Grafikerduo Valeria Bonin/Diego Bontognali (Bonbon), Kristin Irion (Bringolf Irion Vögeli) und Marco Müller unterhalten sich über Grafik.

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Blackbox wird finanziell von der Ernst Göhner Stiftung, der Gemeinnützigen Gesellschaft des Kantons Zürich, Kultur Stadt Zürich, der Stiftung Kunstsammlung Albert und Melanie Rüegg sowie der Georges und Jenny Bloch-Stiftung unterstützt.
05.02.2011
18,00 Uhr
"What would it mean to win?"
ReCoCo - Life Under Representational Regimes

Filmstill
Der Film “What Would It Mean To Win?” wurde während der
Blockaden des G8-Gipfels in Heiligendamm in Deutschland im
Juni 2007 aufgenommen. In ihrem ersten gemeinsamen Film
fokussieren die Regisseurin Zanny Begg und der Regisseur
Oliver Ressler damit den aktuellen Stand der Anti-Global-
isierungsbewegung. Der Film kombiniert dokumentarisches
Bildmaterial mit Interviews und Animationssequenzen und ist
anhand von drei für die Bewegung wichtigen Fragen
strukturiert: Wer sind wir? Was ist unsere Macht? Was würde
es bedeuten zu gewinnen?
Beinahe zehn Jahre nach “Seattle” erforscht der Film die
Auswirkungen, welche die gerne mit Anti-Globalisierungs-
bewegung bezeichneten Zusammenschlüsse verschiedener
Gruppen auf die zeitgenössische Politik hatte. Seattle wird
denn auch als Geburtsort der “Bewegung der Bewegungen”
beschrieben und markiert einen Zeitpunkt, an dem sich der
Widerstand gegen die kapitalistische Globalisierung in den
Industriestaaten manifestierte: Das neue soziale Subjekt –
die Multitude – betrat die politische Landschaft. In den
letzten Jahren bekundet die „Anti-Globalisierungs-
bewegung“ Schwierigkeiten ihre Interessen anzubringen,
was mitunter mit der Änderung der globalen Politik nach
den Anschlägen am 11. September 2001 in New York
Zusammenhang steht.
Oliver Ressler wird innerhalb der Ausstellungs- und
Gesprächsreihe "ReCoCo: Life Under Representational
Regimes", die von Siri Peyer und Joshua Simmon
kuratiert wird, eine Einführung zum Film machen, der
anschliessend gezeigt wird. ReCoCo - Life Under
Representational Regimes untersucht die Wertvorstellungen,
die sich seit dem Beginn der modernen Demokratie etabliert
haben und die in eine Krise geraten sind. Die Ausstellung
parallel zur Film-/Vortragsreihe im Corner College findet im
White Space statt.
ReCoCo wird finanziell von Kultur Stadt Zürich, dem österreichischen Kulturforum, der Ernst und Olga Gubler- Hablützel Stiftung und der Georges und Jenny Bloch-Stiftung unterstützt.
Weitere Informationen bitte unten klicken:
08.02.2011
20,00 Uhr
Theory Tuesdays
Soviet Avant-Garde Cinema

Dziga Vertov - Chelovek S Kinoapparatom AKA Man With A Movie Camera [Alloy Orchestra Score] (1929)
"Man with a Movie Camera stands as a stinging indictment of almost every film made between its release in 1929 and the appearance of Godard’s À Bout de Souffle 30 years later – and Vertov’s dazzling picture seems, today, arguably the fresher of the two. In any case, it’s shameful that it took directors three full decades – three full decades of generally static, tedious “movies” – to remember that movies should really move, that the camera can and should be a mobile, vibrant participant in an exciting process: the transmission of events onto celluloid. This is what Man with a Movie Camera is all about. In terms of the use to which the medium was put, it’s a quantum leap forward, one of the rare films that deserves to be called a work of genius.” (Neil Young)
Selected and presented by Dimitrina Sevova
15.02.2011
20,00 Uhr
Theory Tuesdays
Text: "The Experience of Art as a Living Through of Language" by Kate Love
17.02.2011
20,15 Uhr
Die Zumutung - Theorie bis zum Umfallen
Imre Hofmann liest Adornos und Horkheimers "Dialektik der Aufklärung" am Stück.

...
Und er hört erst auf, wenn das Buch zu Ende ist
oder wenn alle gegangen sind
oder wenn er nicht mehr kann
oder wenn ihm jemand ein angemessenes Schweigegeld bezahlt.
22.02.2011
20,00 Uhr
Theory Tuesdays

Texts: Excerpts from “Languages of Art” and “Ways of Worldmaking” by Nelson Goodman + “Relocating Aesthetics” by Catherine Z. Elgin
> Nelson Goodman + Catherine Elgin
26.02.2011
18,00 Uhr
"So geht Revolution"
ReCoCo - Life Under Representational Regimes
...
„Join the Revolution!“, „I fight for my rights!“, „Viva la libertad!“, „Radikalisiert das Leben!“ - Auf den ersten Blick sind dies Parolen und Slogans aus dem Wörterbuch der neuen sozialen Bewegungen. Die Slogans und Parolen stammen allesamt aus kommerziellen Werbeanzeigen, die in den letzten Jahren ihren Weg in die Medienöffentlichkeit fanden. Seit den 60er Jahren hat die Werbeindustrie die Bilderwelten linken und alternativen Protests für sich „entdeckt“. Mit Ikonen des Protests, deren Parolen, ihren Zeichen und Symbolen lässt sich gut Werbung machen. Che Guevara, Karl Marx, Lenin, Gandhi, Mao oder Ulrike Meinhof, Straßenschlachten und Friedensdemos, rote Fahnen, Hammer und Sichel oder geballte Fäuste fliessen in die Werbung ein. Die Sammlung „so geht Revolution“ - Werbung & Revolte des Ludwigsburger Kulturwissenschaftlers Rudi Maier umfasst derzeit ca. 3000 derartige Werbeanzeigen aus den Jahren 1967 bis heute. Die Sammlung zeigt, wie sich in der heutigen Konsumgesellschaft Protest und Pop, Macht und Mode, Demonstration und Design auf wundersame Weise ergänzen. Mit ihr lässt sich fragen, was Begriffe wie Freiheit, Radikalisierung und Revolution heute bedeuten. Mit dem Vortrag und den Filmbeispielen soll ein klein wenig Klärung in Sachen Freiheit und Revolution geleistet werden, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Die Sammlung will, frei nach Karl Marx, „den bestehenden Verhältnissen ihre eigene Melodie vorsingen, um sie zum Tanzen zu bringen.“
Rudi Meier wird innerhalb der Ausstellungs- und
Gesprächsreihe "ReCoCo: Life Under Representational
Regimes", die von Siri Peyer und Joshua Simmon
kuratiert wird, einen Vortrag mit verschiedenen Film-
beispielen halten. ReCoCo - Life Under Representational
Regimes untersucht die Wertvorstellungen, die sich seit
dem Beginn der modernen Demokratie etabliert haben
und die in eine Krise geraten sind. Die Ausstellung
parallel zur Film-/Vortragsreihe im Corner College findet im
White Space statt.
ReCoCo wird finanziell von Kultur Stadt Zürich, dem österreichischen Kulturforum, der Ernst und Olga Gubler- Hablützel Stiftung und der Georges und Jenny Bloch-Stiftung unterstützt.
Weitere Informationen bitte unten klicken:
01.03.2011
20,00 Uhr
Theory Tuesdays

Text: Excerpts from "Beauty: The Invisible Embrace" by John O' Donohue
> Chapter 4 - The Colour of Beauty
02.03.2011
19,00 Uhr
Modedesign
Die Veranstaltungsreihe Blackbox, die von Flavia Caviezel und Sabine Hagmann konzipiert und organsiert wird, bringt Licht ins Dunkel: KünstlerInnen und GestalterInnen verschiedener Disziplinen erzählen am konkreten Beispiel über ihre Arbeit, über die Entstehungsprozesse eines spezifischen Werks oder "Produkts". Dabei steht der ganz konkrete Arbeitsablauf im Vordergrund.
In der letzten Ausgaben bringen die drei Gäste eine Tasche aus ihren doch sehr unterschiedlichen Kollektionen mit und erzählen von den verschiedenen Aufgaben, die mit der Weiterentwicklung der Produktion verbunden sind.

...
Blackbox wird finanziell von der Ernst Göhner Stiftung, der Gemeinnützigen Gesellschaft des Kantons Zürich, Kultur Stadt Zürich, der Stiftung Kunstsammlung Albert und Melanie Rüegg sowie der Georges und Jenny Bloch-Stiftung unterstützt.
15.03.2011
20,00 Uhr
Theory Tuesdays
CREATIVE TIME Session

Texts:
"Thinking About The Public In Public Art" Interview by Tom Eccles and Tom Finkelpearl with Anne Pasternak
"Agility in Public" Interview by Lorna Brown and Anne Pasternak
*Introduction and presentation by Philip Matesic
Read more about Creative Time
> Agility in Public
> Thinking About the Public in Public Art
18.03.2011
20,00 Uhr
NEUWERK
Lesen und schrauben
Neuwerk ist eine Zeitschrift für Designwissenschaft und bietet einen kritischen Zugang zu Design mit Fokus auf Methoden, Designgeschichte und Reflexion der materiellen Kultur. Im Corner College präsentieren die Herausgeber Saskia Glandien, Eva Kristin Stein und Florian Walzel ihr Heft zum ersten Mal in der Schweiz.
Im Verlauf des Abends wird sich zeigen, wie es tatsächlich um gutes Design steht. Es wird nicht nur in der Zeitschrift gelesen, sondern nebenbei auch gesägt und geschraubt - soviel sei vorab verraten. Und wenn alles klappt, können sich die Anwesenden selbst auf ihrer Arbeit ausruhen - pünktliches Erscheinen ist deshalb von Vorteil.

...
Die Fachzeitschrift Neuwerk erscheint jährlich und hat zum Ziel, der jungen, deutschsprachigen Designforschung eine Plattform zu geben. Gegründet wurde sie im Studiengang MA Design Studies an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle.
http://www.neuwerk-magazin.com
22.03.2011
20,00 Uhr
Theory Tuesdays

Text: "Dispersion" by Seth Price
28.03.2011
20,15 Uhr
Die Zumutung - Theorie bis zum Umfallen
Imre Hofmann liest Roland Barthes' "Mythen des Alltags" am Stück.

...
Und er hört erst auf, wenn das Buch zu Ende ist
oder wenn alle gegangen sind
oder wenn er nicht mehr kann
oder wenn ihm jemand ein angemessenes Schweigegeld bezahlt.
29.03.2011
20,00 Uhr
Theory Tuesdays
FILM NIGHT
Film #1: "The Art of Survival: The Story of Tim Rollins & K.O.S.",
BBC Documentary, 1989

Tim Rollins and KOS
Film #2: "State of Agreement", a film about Stephen Willats, 2008

Stephen Willats
30.03.2011
19,00 Uhr
Von der site-specificity zur fight-specificity.
Künstlerische und politische Praxis in der Mailänder Isola

...
Seit zehn Jahren opponieren Künstler, Aktivisten, Philosophen und Einwohner gemeinsam gegen das grösste neoliberale Stadtentwicklungsprojekt in der norditalienischen Metropole. Die Auseinandersetzung bietet die Gelegenheit, instituierende Praxen zu experimentieren und das Konzept einer Stadtentwicklung von unten ansatzweise umzusetzen. Der Vortrag illustriert und reflektiert das Vorgehen von Isola Art Center und out-Office for Urban Transformation, von den Initiativen im öffentlichen Raum über die Besetzung einer ehemaligen Fabrik zur Schaffung eines Kunstzentrums neuen Typs, als Diaspora ohne festen Wohnsitz im Isola-Viertel.
Eine Veranstaltung in der Vortragsreihe Ästhetik@Subversion
der Vertiefung Theorie in Zusammenarbeit mit dem Master of
Fine Arts des Departements Kunst & Medien der Zürcher
Hochschule der Künste ZHdK.
05.04.2011
20,00 Uhr
Theory Tuesdays

Text: "Derrida, An Egyptian" by Peter Sloterdijk (Part I)
> Preview - Derrida, an Egyptian by Peter Sloterdijk
12.04.2011
20,00 Uhr
Theory Tuesdays

Text: "Derrida, An Egyptian" by Peter Sloterdijk (Part II)
> Preview - Derrida, an Egyptian by Peter Sloterdijk
17.04.2011
20,15 Uhr
Die Zumutung. Theorie bis zum Umfallen
Imre Hofmann liest Charles Taylors "Das Unbehagen an der Moderne" am Stück.

...
Und er hört erst auf, wenn das Buch zu Ende ist
oder wenn alle gegangen sind
oder wenn er nicht mehr kann
oder wenn ihm jemand ein angemessenes Schweigegeld bezahlt.
19.04.2011
20,00 Uhr
Lefty - Erinnerung an einen Toten in Brooklyn
Graffiti Nostalgia ist eine offene Filmreihe zum Thema Graffiti. Bereits in den 80er-Jahren entstanden zahlreiche Filme, teilweise fiktionale wie auch dokumentarische, die sich dem Phänomen aus verschiedenen Perspektiven nähern. "Graffiti Nostalgia" zeigt einige dieser heute teilweise zu Klassikern avancierten Filme. Die Reihe wird von Rémi Jaccard und Stefan Wagner zusammengestellt und beabsichtigt aus einer neutralen Perspektive verschiedene Formen der Graffiti-Rezeption aufzuzeigen.

Die
Eröffnet wird die Reihe von "Lefty - Erinnerung an einen Toten in Brooklyn" (BRD, 1978, 87 min) des deutschen Dokumentarfilmers Max Helmut Rehbein, der von 1978-1980 eine New York-Filmtrilogie verfasste. Der für das Fernsehen gedreht Film beginnt mit dem Tod des Gang-Leaders Lefty der "Sex Boys". Das Filmteam folgt verschiedenen Akteueren in ihrem Bandenleben, aber zeigt auch die Arbeit der Polizei in dem heruntergekommen Brooklyn der 70er Jahre. In diesem Film spielen Graffiti eine untergeordnete Rolle. Nur kurz sieht man, wie die Gang-Members taggen, einer Form des Gang-Graffitis. Als sozialkritische Studie vermeidet es der Film die damalige Zeit romantisieren und zeigt vielmehr die schwerwiegenden sozialen Probleme Brooklyns. Der Film wurde mit der Goldenen Kamera (1978) sowie dem Adolf Grimme Preis (1979) ausgezeichnet.
07.05.2011
12,00 Uhr
Öffentliche Porträtmalerei-Sitzung

Chuck Morris
Nach der öffentliche Recherchewoche souvereines undressed im September 2010 kehrt Chuck Morris nach Zürich zurück. Als Gast verbringt er als Königin einen Tag bei Corner College, wo ihre Majestät bereits letzten Herbst zur kommenden Königin gekrönt wurde. Als zeremonieller Rahmen vor der Audienz Chuck Morris im Theaterhaus Gessnerallee wird die Kunst der Porträtmalerei in einer Malerei-Performance zelebriert: Chuck Morris wird als souveräner Herrscher von der Malerin Svetlana Tschumi-Mazoulevskaja porträtiert. Ihre Majestät produzieren dadurch Geschichte und werden bis in alle Ewigkeit aufbewahrt. Das Porträt ist die Königin, die Königin ist das Porträt.
Die Veranstaltung findet im Rahmen von Freischwimmer 2011 in Kooperation mit dem Theaterhaus Gessnerallee statt. Die entstandenen Porträts werden anschliessend Teil der Vorstellungen im Theaterhaus Gessnerallee am Mittwoch 11. und Donnerstag 12. Mai 2011 sein.
10.05.2011
20,00 Uhr
Theory Tuesdays

Theory Tuesdays Planning Session
Please bring your text and film selections and participate in Theory Tuesdays during the Summer and Fall!
17.05.2011
20,00 Uhr
Theory Tuesdays

Film: "Derrida”, a 2002 American documentary directed by Kirby Dick and Amy Kofman about the French philosopher Jacques Derrida.
20.05.2011
19,30 Uhr
Sehr verfahren
Schreiben statt Malen
Ein Abend über das Schreiben als aktuell verbreitete Praxis Bildender Künstler. Es wird präsentiert, gelesen und sich unterhalten. Dazu legt Hans-Christian Dany abstrakten Hip Hop, Afro und Offbeat auf.

...
Anlass ist das im letzten Herbst erschienene "Sehr verfahren", ein Taschenbuch mit pulp-touch, das fünf Kurzgeschichten vereint. Erzählungen, die vom Unterwegssein, von Wochenendausflügen, Wallfahrt, Richtungslosigkeit und Zeitreisen handeln. Visuelle Information hatte die Ausgangspunkte für diese Geschichten geliefert, die Hinrich Sachs u.a. bei Birgit Kempker, Hans-Christian Dany, der Neuseeländerin Ruth Buchanan, und dem Amerikaner Mark v. Schlegell für dieses Künstlerbuch in Auftrag gegeben hat. Ein eigentümlichen Prozess von Kreation und Reaktion steuert es.
24.05.2011
20,00 Uhr
Theory Tuesdays

Text: Excerpts from “Between Zones. On the Representation of the Performative and the Notation of Movement”
26.05.2011
20,00 Uhr
Wild Style
Graffiti Nostalgia ist eine offene Filmreihe zum Thema Graffiti. Bereits in den 80er-Jahren entstanden zahlreiche Filme, teilweise fiktionale wie auch dokumentarische, die sich dem Phänomen aus verschiedenen Perspektiven nähern. "Graffiti Nostalgia" zeigt einige dieser heute teilweise zu Klassikern avancierten Filme. Die Reihe wird von Rémi Jaccard und Stefan Wagner zusammengestellt und beabsichtigt aus einer neutralen Perspektive verschiedene Formen der Graffiti-Rezeption aufzuzeigen.

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"Wild Style" (USA, 1983, 82 min, Regie: Charlie Ahearn) gilt als Klassiker unter Filmen, die Hip Hop, Breakdance und Graffiti verbinden. Spektakuläre Bilder verschiedener Settings in der Bronx und der Auftritt zahlreicher Musiker und Musikerinnen machen "Wild Style" zu einem historischen Dokument, obwohl das Drehbuch fiktional war. Der Graffiti-Künstler Lee Quinones spielt in der Hauptrolle die Figur "Zoro", um darin die Freiheit seiner Kunst zu thematisieren.
27.05.2011
20,00 Uhr
Respektive – Zeitbuch für Gegenblicke
...
Nicht erst seit gestern ist Gewalt omnipräsent und zeigt sich als giftgrüner Einheitsbrei: In einem Topf brodeln Amokläufe, Hooliganismus, politische Gewalt, Autoraser, die ›Verrohung der Sitten‹, sexuelle Gewalt, soziale Unruhen und Rangeleien auf dem Pausenhof. Respektive nimmt mit Gewalt, Angst und Politik, nach Arbeit in Bild, Begriff und Kritik der zweite Band in der Zeitbuch-Reihe, eine Differenzierung vor und zeigt, was Gewalt, Angst und Politik miteinander zu tun haben. Stuttgart 21, EU Grenzregime, Andy Warhol, Ausschaffungsgefängnis, Staatsgewalt, Jacques Rancière, Grenzgang von Stephan Thome, Hans Peter Kneubühl, Thomas Hobbes, Der kommende Aufstand, Walter Benjamin, Judith Butler sind nur einige Stichworte, die in der neuen Respektive Thema sind.
Das einmal im Jahr erscheinende Zeitbuch Respektive wird von Lukas Germann, Pablo Müller, Nicole Peter, Herr R. und Frau T. in Zürich herausgegeben und widmet sich Themen aus Kultur, Politik und Alltag. Dabei bietet das Zeitbuch Raum für gedankliche und argumentative Experimente mit der Perspektive einer Kritik der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft in Zeiten, in denen die Praxis einer solchen Kritik weitgehend fehlt.
Um 20 Uhr Redaktor sprechen Lukas Germann und Redaktorin Nicole Peter über Respektive und die neue Ausgabe.
Anschliessend Bar mit DJ Müller/Next.
30.05.2011
20,00 Uhr
Sound Interjection

Sound Interjection was defined concept by Industrial Designer Sam Hecht to figure out Yuri Suzuk`s work. Sam Hecht writes: "Sound interjection is defined as a person contributing to the atmosphere of a room by way of sound.Often too much emphasis is put on the visual when it comes to the use of our environment. I believe that what yuri has been doing is to show a new dimension to the conversation between objects and people. Sound interjection is playful but it is also an illustration of what is possible with the manipulation of product systems."
Yuri Suzuki will speak about his perspective of using sound as material. Also want to speak about relation between sound and human.
31.05.2011
20,00 Uhr
ON THE OTHER SIDE:
CHINESE VIDEO ART PROJECT
1. Teil
"On the Other Side: Chinese Video Art Project" ist eine Zusammenstellung von sechs Video-Beiträgen (am 31.5) chinesischer Künstlerinnen und Künstler und einem Dokumentarfilm (8.6.). Zusammengestellt wurde das Programm von dem unabhängigen Kunstraum Organhaus in Chongqing und dessen Kurator Nikun.
Corner College freut sich sehr, dass für den Abend die Assistentin von Organhaus Lei Siyu anreisen wird, um einerseits die Filme kurz vorzustellen, andererseits um die Situation unabhängiger Kunsträume in China zu erläutern.

"seem... that year ..."
Filmprogramm:
"seem..that year…" von Pang Xuan,
Experimental video, 6:30 min
"The Garden", von Pang Xuan,
Experimental video, 6:10 min
"Free and Easy Wondering", von Xing Xin,
7:58 min
"Confusion", von Wu Chengdian,
Experimental video, 20 min
"From PingYuangli No.4 to TianQiaobeili No.4", von Ma Qiusha,
7:30 min
"Anorexic", von Shi Qing,
17:03 min
Der Reihenfolge der Filme kann sich verändern. Vortrag in englischer Sprache.
"On the Other Side: Chinese Video Art Project" wird in Zusammenarbeit mit Esther Hunziker, Basel und Lei Siyu, Chongqing organisiert.
Mit freundlicher Unterstützung von Organhaus Art Space (China) und Pro Helvetia (Schweiz).
07.06.2011
20,00 Uhr
Theory Tuesdays
Visiting Artist Talk: Nicole Bachmann

Ha, around the corner, 2011
Construct. Rephrase. Try again. The underlying structure in Nicole Bachmann’s work is text and it's performativity.
During her visit, she will talk about her own practice, the Art Writing scene in London and the prominent figure of Maria Fusco, who is currently Head of Art Writing at Goldsmiths College. Fusco is at the forefront of the current London scene where readings, performance and poetry merge together to form a new understanding of text based performance in art.
Nicole Bachmann received her MFA at Goldsmiths in 2010 and lives between London and Zurich.
08.06.2011
20,00 Uhr
ON THE OTHER SIDE:
CHINESE VIDEO ART PROJECT
2. Teil
"On the Other Side: Chinese Video Art Project" ist eine Zusammenstellung von sechs Video-Beiträgen (am 31.5) chinesischer Künstlerinnen und Künstler und einem Dokumentarfilm (8.6.). Zusammengestellt wurde das Programm von dem unabhängigen Kunstraum Organhaus in Chongqing und dessen Kurator Nikun.
An diesem Abend wird ein Dokumentarfilm über die Errichtung des umstrittenen "Drei-Schluchten-Staudamms" gezeigt, der grösste Damm, den die Menschheit je errichtet hat und für den ein ganzes Tal des Jangtse-Flusses geflutet wird.

...
Before the Flood
CHINA, 2004, Mandarin, 143 min
Directors, Editing: Li Yifan, Yan Yu
When the Three Gorges Dam is completed in 2009, it will be the world’s largest, but its reservoir will also submerge many villages and displace thousands of residents. Preserved in verse by the poet Li Bai, Fengjie in Chongqing is one of these unfortunate villages. Since the water began to rise in January 2002, the villagers’ lives have revolved around the issue of migration. The troubles and strengths of these villagers, gripped by anxiety toward the future, surface as the spectacle of migration begins. Poignantly capturing the transition of an era, the film leaves a beautiful echo that resonates with the flow of time yet to be sung.
"On the Other Side: Chinese Video Art Project" wird in Zusammenarbeit mit Esther Hunziker, Basel und Lei Siyu, Chongqing organisiert.
Mit freundlicher Unterstützung von Organhaus Art Space (China) und Pro Helvetia (Schweiz)
09.06.2011 -
26.06.2011
Book Notes 1998-2010 (2h 3min)
During three weeks Corner College shows a two hour slide show of the passionated book collector Christoph Schifferli. Since more than ten years he measures his collecting activities - books, artists, sellers and places - with his camera.
Screenshot
"I started using a digital camera in the late 90s, mostly in art exhibitions were I took pictures of the artwork together with the small tags on the side stating the name of the artist, etc. I later started using the camera also for books, taking a quick picture of the cover with some spreads and the impressum (and possibly of the price if it was a rare book). Since the date is automatically registered when you take a digital picture, I still had to take note of the location (these were pre-GPS times). So I started taking pictures of the gallerist, artist or bookdealer to keep a record of the place or context. Anyway - I still do this all the time. Finally these pictures also became a visual diary - but this happened more coincidentally and as a side effect, and I became aware of the diary effect much later in the process.For the one-sentence description: it's really a visual notebook with pictures recording and documenting my collecting finds and wants."
Christoph Schifferli
14.06.2011
20,00 Uhr
Theory Tuesdays

Text: “The Emancipated Spectator“ by Jacques Ranciere
> Ranciere - The Emancipated Spectator
16.06.2011
19,00 Uhr
Audiovisual Memories
Presentation and video excerpts by Mara Montoya
The question of “memory” is associated with the question of time, imprints, traces and traditions. In its collective and social dimensions “memory” constitutes a political tool for the promotion of cohesion and is at the same time interwoven with questions of individual and shared identities.

...
Mara Montoya's talk deals with the intersections of personal history, collective memory and how they connect with each other through events, restricting her presentation to Congo related movies. Within her talk she will show her video essay “Memories of Glory” (2011, 12 Min.) which explores the symbolic core of Brussels through an analysis of the Royal Park, embodying the city's architecture, politics, and Belgium's relation to the Congo. In the first part of her presentation Mara will reflect and try to understand the function of remembering, which is not the opposite of forgetting, but rather its lining. As Chris Marker said, “We do not remember, we rewrite memory much as history is rewritten”.
In the second part, Mara will point out personal history exploring a video excerpt from “Good Bye Mandima” (2010, 10 Min.) by Robert-Jan Lacombe, where the French/Dutch filmmaker looks back on the day of his departure to France. The story is based on a panoramic photography where he recalls his first ten years living inMandima, Zaire, now Democratic Republic of the Congo. In the third part, Mara will show “History Lessons” (2003, 5 Min.), where Belgian video artist Sarah Vanagt filmed a history class in the edge of Lake Kuvu in Rwanda. The children in this classroom where born in 1994, the year of the genocide. Since 1994, history has been officially suspended from the school’s curriculum. For ten years, the teacher of this class has been waiting for new, rewritten manuals. In this last part Mara will study the collective memory and mention historiography.
With With: Everything but an Artist Talk wird organisiert von Romy Rüegger und Lucie Kolb untersucht anhand von Vorträgen und Lecture Performances das Sprechen über Kunst. Dieses Sprechen ist dabei möglicherweise als vokaler oder reflexiver Handlungsort Teil der künstlerischen Praxis oder wird für die Situation des Vortragens betont.
19.06.2011 -
26.06.2011
Die Spur eines Bisses im Nirgends
Auch sie
musst du bekämpfen,
von hier aus.
Paul Celan
"Die Spur eines Bisses im Nirgends" is a poem by Paul Celan and the motto for a new series of small format paintings on paper by Tomás Cunha Ferreira. The paintings, 23 x 23 cm squares, are made by juxtaposed layers in different combinations between watercolor, oil, casein and wax crayon. The whole series will be on display at the window of Brauerstrasse, 24h a day.
20.06.2011
20,00 Uhr
Worüber reden wir, wenn wir über Tiere reden?
John Berger schreibt, das Haustier sei wie der Zoo und der Teddybär eine Erfindung des 19. Jahrhunderts. Es markiert den Sieg der Stadt über das Land als bevorzugten Lebensraum. In domestizierter Form repräsentiert das Haustier ein Stück Natur im Wohnzimmer, der Sphäre des Privaten. Wenn ein Haustier verschwindet, verliert sich etwas Privates im öffentlichen Raum. Suchanzeigen der Besitzer auf der Straße dokumentieren diesen Verlust auf anonyme Weise.

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In ihrer Lecture spannt Nele Wohlatz einen Bogen von den Tagebüchern ihrer Oma zu den Vermisstenanzeigen verlorener Haustiere. Diese persönlichen Dokumente, denen Fragen an die Öffentlichkeit eingeschrieben sind, interpretieren auf populäre Weise ästhetische Konzepte ihrer Zeit. Die Lecture stellt den Prozess des Lesens dieser Einschreibungen in den Vordergrund und gewährt einen Einblick in Wohlatzs offenes Archiv: ein Film, eine Videoinstallation, Gespräche. Der Abend beginnt mit der Videoinstallation Das Zimmer meiner Oma (1989/2009) und endet mit der Filmvorführung von Schneeränder (45 min. 2009).
With With: Everything but an Artist Talk wird organisiert von Romy Rüegger und Lucie Kolb untersucht anhand von Vorträgen und Lecture Performances das Sprechen über Kunst. Dieses Sprechen ist dabei möglicherweise als vokaler oder reflexiver Handlungsort Teil der künstlerischen Praxis oder wird für die Situation des Vortragens betont.
21.06.2011
20,00 Uhr
Theory Tuesdays

Text: “The Aesthetic Critique of Judgement” by Christoph Menke
> The Aesthetic Critique of Judgement - Christoph Menke
22.06.2011
20,00 Uhr
REFLECTIONS AND GHOSTS
Ein Film über Martin Hodel
...
Geister auf Gletschern. Da geht einer. Ist keine dreißig Jahre alt und fällt in eine Gletscherspalte. Gefunden wird er am nächsten Tag. Tot. Der Tote ist Martin Hodel. Künstler. Teil des Trios Hodel/Schumacher/Clavadetscher, das Anfang der 90er-Jahre von sich reden machte; mit Aktionen, die kaum sichtbar waren, umso mehr aber erzählbar blieben.
Martin Hodels 90er-Jahre sind Dada. Denn über allem schwebt König Ubus Pataphysik, dieser von Alfred Jarry geprägte Begriff zur Wissenschaft des Absurden. Daran knüpften Hodel/Schumacher/Clavadetscher an, darauf bezieht sich auch REFLECTIONS AND GHOSTS.
Es ist eine Mischung aus unbedingter Nähe, dokumentarischer Distanznahme und performativem Charakter, die den einzelnen Begegnungen in REFLECTIONS AND GHOSTS Dringlichkeit und Gewicht geben, mit einer Leichtigkeit, die den Zuschauer zuweilen mit einem Augenzwinkern zurücklässt. Das hätte Hodel gefallen.
Regie Andrea Siering/Andrea Clavadetscher, CH 2010, OmU, HD, 95 min.
Der Film wird in Zusammenarbeit mit Andrea Clavadetscher Andrea Clavadetscher präsentiert.
23.06.2011
10,00 Uhr
Traditional/Modular/Phenomenal
Im Rahmen der Publikation "Traditional/Modular/Phenomenal" steht im Corner College ein Tag lang Schriftgestaltung im Mittelpunkt. Durch das Praktizieren der humanistischen Antiqua wird der Fokus an diesem kompakten Workshop auf die Schriftgrundlagen gesetzt. Es wird mit Pinsel und Gouache, Bleistift, Marker, Schablonen etc. gearbeitet. Material steht für 20 Personen bereit. Der Workshop ist an gestalterisch Interessierte, Type-Nerds oder solche die es werden wollen ausgerichtet. Herzlich hereinspaziert!

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Die Publikation "Traditional/Modular/Phenomenal – Schriftgestaltung in Luzern" wird am Abend präsentiert. Das Buch beinhaltet Methoden welche an der Fachklasse zum Thema Schrift vermittelt werden. Der Bogen wird weit gespannt und anhand einer breiten Auswahl Studenten Arbeiten treffend illustriert.
Programm:
10-18 Uhr Workshop
19 Uhr Buchvernissage
Anmeldung:
Bitte bis Mittwoch, 22. Juni anmelden unter info@buildshape.ch. Danke.
Weitere Informationen:
Typemedia
Buildshape
Fachklasse Grafik Luzern
24.06.2011 -
26.06.2011
18,00 Uhr
Die Schönsten Schweizer Bücher 2010

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Das Bundesamts für Kultur veranstaltet jährlich den Wettbewerb der schönsten Schweizer Bücher. Dieses Jahr haben sich die Modalitäten und der Ort im Gegensatz zu den Vorjahren geändert. Neu findet die Ausstellung während drei Tagen im Helmhaus Zürich statt. Das Corner College wurde vom Bundesamt für Kultur eingeladen, zwei Gesprächsrunden zu gestalten. Diese finden am Samstag 25. Juni, um 15 Uhr und Sonntag, 26. Juni um 11 Uhr statt.
Programm:
18 Uhr Eröffnung Ausstellung im Helmhaus
18-22 Uhr Bookshop
19 Uhr Begrüssung
ab 20 Uhr Essen und Musik
Detailliertes Programm:
> Einladungskarte
> Invitation Card
25.06.2011
15,00 Uhr
Die Schönsten Schweizer Bücher 2010
In Beauty We Trust?
Auf Einladung des Bundesamts für Kultur veranstaltet das Corner College zwei Gesprächsrunden, die aktuelle Themen der Gestaltung und Produktion von Büchern aufgreifen. Gestalter, Verleger und Wissenschaftler diskutieren über die Bedeutung des Wettbewerbs der schönsten Schweizer Bücher und über mögliche neue Formen des Buchs.

...
In der ersten Gesprächsrunde diskutieren verschiedene Personen über den Wettbewerb als solchen sowie den subjektive Begriff "Schönheit", den es stets von Neuem zu definieren und reflektieren gilt. Die Aufmerksamkeit verlagerte sich in den letzten Jahren von ausschliesslich handwerklichen Kriterien hin zu einer ganzheitlichen Betrachtung des Buchs. Haben ästhetische Faktoren die handwerklichen Qualitäten überflügelt? Was leistet ein Wettbewerb der schönsten Bücher im Zeitalter der Digitalisierung?
Es diskutieren Cornel Windlin, Präsident der Jury der schönsten Schweizer Bücher; der Grafiker Wendelin Hess des Sachbuchverlags Echtzeit; der englische Designkritiker Rick Poynor aus London sowie Catherine Hug, Kuratorin der Kunsthalle Wien. Moderation Stefan Wagner, Corner College Zürich. Diskussion in englischer Sprache.
Achtung: Diese Veranstaltung findet im Helmhaus Zürich statt.
26.06.2011
11,00 Uhr
Die Schönsten Schweizer Bücher 2010
We Shall Overcome
Auf Einladung des Bundesamts für Kultur veranstaltet das Corner College zwei Gesprächsrunden, die aktuelle Themen der Gestaltung und Produktion von Büchern aufgreifen. Gestalter, Verleger und Wissenschaftler diskutieren über die Bedeutung des Wettbewerbs der schönsten Schweizer Bücher und über mögliche neue Formen des Buchs.
A Stack of Beautiful Swiss Books
In der zweiten Gesprächsrunde rückt das Self- und Independentpublisching in den Aufmerksamkeitsradar. Buchproduktion und -vertrieb geraten zunehmend unter wirtschaftlichen Druck. Vor diesem Hintergrund entwickelt sich das Self- und Independent-Publishing zunehmend zu einem autonomen Sektor. Das Buch verändert seine Funktion, sein Spielraum erweitert sich laufend. Welche Rollen überniehmen dabei die Grafikdesigner? Welchen ökonomischen Rahmenbedingungen setzen sich die visuellen Gestalter aus, wenn sie mit grösstmöglicher Autonomie arbeiten wollen?
Es diskutieren Beatrice von Bismarck, Professorin der Kunstgeschichte und Bildwissenschaft an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig; James Langdon, Graphikdesigner und Kurator von Eastside Projects Birmingham; Benjamin Thorel, Kurator des Kunstraums Castillo / Corrales und Mitverleger von Paraguay Press in Paris; Alexis Zavialoff, Fotograf und Gründer von Motto Distribution Berlin / Vancouver / Zürich. Moderation Stefan Wagner, Corner College Zürich. Diskussion in englischer Sprache.
Achtung: Diese Veranstaltung findet im Helmhaus Zürich statt.
29.06.2011
20,00 Uhr
Grand Marquis

"... I think they are the most intelligent Austrians who have ever been to Mexico... (Sara Glaxia)"
Grand Marquis is about a gelatin trip through Mexico, the ultimate Road Movie.
Ein Film in drei Teilen, Regie Gelitin, 2002, USA/Mexico, 120 min.
"Grand Marquis" wird in Zusammenarbeit mit Andrea Clavadetscher präsentiert.
30.06.2011 -
16.07.2011
19,00 Uhr
Eine Grammatik der dritten Person

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Die Regeln der Grammatik sehen verschiedene Möglichkeiten vor, über die dritte Person zu sprechen. Mit den Charakterzügen einer Person oder eines Gegenstands ausgestattet, stellt dieses „Etwas“ immer eine Distanz zur ersten Person des „ich“ her. Zwischen den Standpunkten der ersten und der dritten Person entwirft die Gruppenausstellung einen Raum, der von privaten Interieurs, Warenauslagen und musealen Displays geprägt ist.
Corner College freut sich mit „Eine Grammatik der dritten Person“ eine Ausstellung zu präsentieren, die massgeblich im Rahmen eines Forschungsprojekts der Kuratoren Tido von Oppeln und Burkhard Meltzer an der Zürcher Hochschule der Künste seit 2009 entstanden ist.
"Eine Grammatik der dritten Person" wird ermöglicht durch die finanzielle Unterstützung der Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung, der Spanish Cultural Action AC/E, dem IFA, Institut für Auslandbeziehungen und dem Institut für Theorie (ith).
05.07.2011
20,00 Uhr
Theory Tuesdays
Language / Standards / Objects

Kueng/Caputos, On the Way to Syracuse, 2010
A discussion on how to do things with art by walking through the exhibition "Eine Grammatik der dritten Person" at Perla Mode.
Presented by Tido von Oppeln and Burkhard Meltzer.
Texts:
Excerpts from "How to Do Things with Art" by Dorothea von Hantelmann
Excerpts from "Philosophical Investigations" by Ludwig Wittgenstein
> Excerpts from How to Do Things with Art
> Excerpts from Philosophical Investigations
07.07.2011
20,00 Uhr
Who is Bozo Texino?

...
Who is Bozo Texino? is the picaresque chronicle of a 16-year search for the source of a ubiquitous rail graffiti—a simple sketch of a blank-staring character with an infinity-shaped hat and the scrawled moniker, “Bozo Texino”—a drawing seen on railcars for over 80 years. Daniel rode freight trains across the West carrying a Super-8 sound camera and a 16mm Bolex, interviewing tramps and brakemen and in his quest discovered the roots of a folkloric tradition that has gone mostly unnoticed for a century.

...
Taking inspiration from Beat artists Robert Frank and Jack Kerouac, the film functions both as a subcultural documentary and a stylized fable on wanderlust, outsider identity, and escape.
Directed by Bill Daniel, 56 Minutes, USA 2005, B/W, English.
12.07.2011
20,00 Uhr
Theory Tuesdays

Text: Excerpt from "Double Exposures: The Subject of Cultural Analysis" by Mieke Bal
> First Person, Second Person, Same Person
19.07.2011
20,00 Uhr
Theory Tuesdays

Nicolas Bourriaud
Text: Excerpts from "The Radicant" by Nicolas Bourriaud
27.07.2011 -
29.07.2011
UnVids
A rather new medium of interaction between bands and fans are unofficial videos, or “UnVids.” As opposed to traditional industry promotion techniques (label produces album/video, fan watches video/buys album), this new mode of promotion is nonlinear, and potentially self reinforcing. The following example is one illustration of this:
Several months ago, Dino Rossi made an UnVid for the band Coma Cinema. The video quickly received thousands of views after being picked up by a number of music blogs. On a recent visit to the website of Coma Cinema’s label, Dino was surprised to find the unofficial video he had made being used by the label to promote the band.

...
This is a one example of a complete UnVid cycle: an unofficial video made for a song that was found on a blog, which then ends up on the official label website promoting the band. This represents a new degree of intimacy between the band, label and fan, which until recently was not possible. The degree of involvement of a fan in the production of a music video is far greater than entering an address into google earth and then watching what happens, as in the “interactive” Arcade Fire video. Through the production of UnVids, fans become creative participants rather than merely consumers. Through this production a symbiotic relationship between band and fan is created. In instances where the song did not previously have a video, the video has the potential to become the primary source of publicity for the band as more and more people search for music through sites like youtube and vimeo.
The role of unofficial videos in the promotion of young bands is underestimated. Until recently, there was no forum devoted to the phenomenon of UnVids. This phenomenon developed independently of any music industry infrastructures and continues to independently evolve and grow.
Schedule:
Wednesday, July 27th
7 to 9pm: Bar and barbecue
9pm: Video screening
10pm: Concert San Marino
Thursday, July 28th
7 to 9pm: Bar and barbecue
9pm: Video screening
10pm: Concert Teppichmode
Friday, July 29th
7 to 9pm: Bar and barbecue
9pm: Video screening
10pm: Concert Tim & Puma Mimi
Subsequent to the concert: Party with DJ’s
"UnVids" is organised by Gian-Reto Gredig and Dino Rossi in collaboration with Corner College.
27.08.2011 -
28.08.2011
14,00 Uhr
WE SELL ICE COFFEE
2-Day-Re-Opening-Celebration

...
Corner College und Motto Zürich Store haben ein neues Heim gefunden (Plan). Nach intensiven Umbauarbeiten wollen wir das mit einem Zweitages-Eröffnungsfest feiern. Es gibt Konzerte, eine Auktion, Artist-Talk und eine Ausstellung, zu der wir die Nachbarschaft einladen, ihr schönstes oder erinnerungsreichstes Ding auszustellen. Selbstverständlich gibt es auch eine Bar und Essen.

Chair Kueng/Caputo
Die Auktion unserer Stühle aus dem Perla-Mode, die von dem Designerinnen-Duo Kueng/Caputo gestaltet wurden, wird einen Höhepunkt des Nachmittags bilden. Der Auktionator Garrett Glen Mikael Nelson leitet die Auktion und wird (hoffentlich) schwindelerregende Verkaufspreise erzielen. Kommen Sie & sichern Sie sich ein Designoriginal.

...
Corner Collge wird Teil einer neuenen Umgebung. Deswegen laden wir unsere Nachbarschaft ein, ihr schönstes oder erinnerungsreichstes Ding auszustellen. "Selection Maison - Bring Dein Ding" ist eine Hommage an Group Materials "The People's Choice" und ein Hallo an unsere neuen Nachbarinnen und Nachbarn.

San Keller und Rein Wolfs
Am frühen Samstagabend unterhält sich der Kurator Axel Wieder mit der Künstlerin Susanne Kriemann über ihre neusten Arbeiten. Sonntags sprechen der Künstler San Keller und Rein Wolfs, Direktor der Kunsthalle Fridiricanum über Kellers Langzeit-Ausstellungsprojekt.

Pink Spider
Auf unserer Mini-Bühne vor dem Haus treten einige Bands auf.
15 Uhr Pink Spider
19:30 George Vaine
21 Uhr Farlow
PROGRAMM:
Samstag, 27. August 2011
14 Uhr
Eröffnung der Ausstellung "Selection Maison - Bring Dein Ding"
15 Uhr
Konzert: Pink Spider
16:30
Auktion der Kueng-Kaputo Design-Stühle, geleitet von Garrett Glen Mikael Nelson
18:30
Künstlergespräch zwischen Susanne Kriemann und Axel John Wieder. Präsentation des Buches ‘Reading Susanne Kriemann’
19:30
Konzert: George Vaine
21 Uhr
Konzert: Farlow
Sonntag, 28. August 2011, 13 – 17 Uhr
San Keller
DIGESTIV (WALKS) 1 – 5
Eine partizipative Lesung serviert mit Tee, Torten und Digestivs
06.09.2011
20,00 Uhr
Theory Tuesdays

Theory Tuesdays Planning Session
Please bring your text and film selections to contribute to the scheduling of the autumn and winter months of Theory Tuesdays.
08.09.2011 -
17.09.2011
19,00 Uhr
INTELLECTUAL SEDUCTION

Exhibition
i really wanted to be a professional athlete / when i was younger.
you're much better looking /
than i thought..
women
have tremendous influence
17
and a pair
of blue jeans..
focus / on the spring
nautical outdoorsy
athletic /
a rugged
expedition..
planting the seeds..
be very humble / because
you can never tell
when
we're on a roll.
when i went business
he said
"what would you like?"
and i said
" a new ...
to get rid of my button down shirts.."
classic
when i left it was
"man,
business /
is trouble.. "
Exhibition open from Thursday to Friday 12am to 7pm,
Saturday 12am to 5pm.
13.09.2011
20,00 Uhr
Theory Tuesdays
Slow Days Oslo presentation

Bjørvika from above
Slow Days Oslo was a creative research event towards a new public art program at Bjørvika, located in the Oslo Harbor. The event was held from August 16th until August 19th, 2011. Slow Days Oslo was developed by Situations, a UK-based curatorial team lead by Claire Doherty. Both Daniel M. and Philip participated in the discussions and events at Slow Days Oslo. During this Theory Tuesdays session, they will present their impressions and experiences from this research event.
More information about Slow Days Oslo can be found at http://slowdaysoslo.wordpress.com/
20.09.2011
20,00 Uhr
Theory Tuesdays
Critical Urban Theory

Hong Kong airport
Text #1: "Junkspace" by Rem Koolhaas
Text #2: "What Is Critical Urban Theory?" by Neil Brenner
> Junkspace
> What Is Critical Urban Theory?
25.09.2011
Malerische Begehung
Der Maler Patrick Rohner lädt zu einer Begehung eines unbekannten Terrains in den Glarner Alpen ein.

Schulkarte 1979 ohne See
Für seine Landschaftsmalerei zieht sich Rohner manchmal tagelang in die Berge zurück um deren Tektonik und Geologie zu studieren.

Im Griess mit See heute
Zusammen mit Corner College macht er sich vom Klausenpass zu einem Gletschersee auf. Die Wanderung folgt keinen Wanderwegen, sondern durchquert die Landschaft nach Interesse des Künstlers. Patrick Rohner, der sich in diesem Jahr bei Art en plein air (Môtier) mit einem geologischen Wanderwegnetzwerk beteiligte, wird seine Beobachtungen den Wandernden mitteilen.
Die Begehung ist kostenlos. Teilnehmen kann jede und jeder, der über Trittsicherheit im Gelände und ein Mindestmass an körperlicher Kondition verfügt. Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ab Zürich. Für die Exkursion muss ein ganzer Tag eingeplant werden.
Anmeldung bis spätestens 23. September auf cornercollege@gmail.com. Weitere Infos bei Anmeldung. Beschränkte Teilnehmerzahl und auf eigenes Risiko. Verschiebedatum Sonntag 2. Oktober.
27.09.2011
20,00 Uhr
Theory Tuesdays

What Does Public Mean?
“What Does Public Mean? Art as a participant in the Public Arena” is an anthology edited by Tone Hansen, an artist and research fellow at the Academy of Fine Arts in Oslo. The book focuses on art projects that take place outside of established art institutions in Oslo, Hamburg and San Sebastian. It takes into consideration art and the artist’s function in the public sphere, while also looking at the art world’s role in dealing politically with issues of conflict. “What Does Public Mean? Art as a participant in the Public Arena” was published by Torpedo press, an Oslo-based publisher, in 2006.
The three essays that will be discussed during this session include an introduction by Tone Hansen, “A Frame Around Reality” by Marianne Heier, an Oslo-based artist and “Publicness: The Site-Specificity of a Concept” by Stian Grøgaard, Professor in the department of Fine Art at the Bergen National Academy of the Arts. If you are interested in participating in this Theory Tuesdays session, please read the three essays beforehand. You can find them below as downloadable .pdfs.
> A Frame Around Reality - Marianne Heier
> Publicness - Stian Grogaard
> Introduction - Tone Hansen
04.10.2011
20,00 Uhr
Theory Tuesdays

On this Theory Tuesdays evening we will discuss an essay from Markús Thór Andrésson who is one of five curators of "Imagine Being Here Now", the 6th Monumentum Biennial in Moss (Norway). In the later evening Markús Thór Andrésson will join us on Skype while he is in Canada preparing an exhibition at Southern Alberta Art Gallery. The evening will be prepared and somehow guided by Daniel Morgenthaler and Stefan Wagner.
Please read in advance his Text "Thoughts from Curator V" out of the first of two volumes published for the exhibition "Imagine Being Here Now":
05.10.2011
19,00 Uhr
From site-specific to fight-specific
Im Rahmen der Vortragsreihe „Ästhetik der Subversion“ der ZHdK wird der österreichische Künstler Oliver Ressler eine Auswahl seiner Projekte vorstellen und über die unterschiedlichen Stränge und Ansätze sprechen, die seine künstlerische Praxis ausmachen.

Resist to Exist, 2011
Oliver Ressler Installationen, Arbeiten im Außenraum, Filme und kuratierte Ausstellungen rekurrieren auf Themen wie Ökonomie, Demokratie, Rassismus, Widerstandsformen und gesellschaftliche Alternativen. Ressler Position ist dabei immer parteiisch, die Grenzen zwischen Kunst und Aktivismus verschwimmen. «Wie andere KünstlerInnen, die es darauf abgesehen haben, sich direkt in die politische Sphäre einzubringen, behandelt Ressler die Ästhetik praktisch, als eine Reihe von Werkzeugen, mit denen man einen Job erledigt. Zu diesem Zweck besteht seine Arbeit einmal aus Postern und Videos, ein anderes Mal bezieht sie architektonisch kontingente visuelle Elemente mit ein oder sie benutzt organisatorische oder pädagogische Situationen, um öffentliche Diskussionen und Debatten auszulösen. [...] Resslers Anspruch, sich zwischen verschiedenen, Fiktion und Nicht-Fiktion verbindenden Räumen hin und her zu bewegen, hebt die Gefahr hervor, die KünstlerInnen für die Ordnung der Dinge darstellen können», schreibt Gregory Sholette.
Eine Veranstaltung in der Vortragsreihe Ästhetik@Subversion
der Vertiefung Theorie in Zusammenarbeit mit dem Master of
Fine Arts des Departements Kunst & Medien der Zürcher
Hochschule der Künste ZHdK.
11.10.2011
20,00 Uhr
Theory Tuesdays
2-Year Anniversary Special!

Mr. Hulot gets lost in a cube farm
To celebrate two years of Theory Tuesdays, Dimitrina Sevova will introduce in to Jacques Tati film oeuvre.
Excerpts from the following films by Jacques Tati will be screened:
- L'École des facteurs (1947) (short film)
- Jour de fête (1949)
- Les Vacances de Monsieur Hulot (1953)
- Mon Oncle (1958)
- Play Time (1967)
- Trafic (1971)
- Parade (1974)
Along with excerpts from two documentary films about Jacques Tati:
- Jacques Tati, le rire démocratique, by Philippe Pierre (2002)
- The Magnificent Tati, by Michael House (2009)
13.10.2011 -
29.10.2011
19,00 Uhr
The Double of the Object is that I Desire it

Designed by Urs Lehni
Der in Brüssel und Berlin lebende Schriftsteller und bildende Künstler Karl Larsson schwankt mit seinen Arbeiten zwischen Literatur, konkreter Poesie, Skulptur, Installation und Performances. Er legt Spuren, spielt auf historische Referenzen an, um diese auch gleich wieder zu verwischen.

...
In seiner Ausstellung "The Double of the Object is that I Desire it" hat Karl Larsson eine bühnenhafte Situation aus Postern, Bronzeskulpturen und einen Teppich erschaffen, die eine offene Erzählung andeuten.
...
Öffnungszeiten: Do und Fr 13 - 19, Sa 12 - 17 Uhr.
Corner College freut sich auf Ihren Besuch!
> Exhibition text by Karl Larsson (English)
18.10.2011
20,00 Uhr
Theory Tuesdays

The Exhibitionist is a magazine focused on the practice of exhibition making. The objective of the magazine is to create a platform where curatorial concerns, diverse curatorial models and the formation of a theory of curating are addressed. The Exhibitionist is "made by curators for curators" and published twice a year.
During this Theory Tuesdays session, we will be discussing the following essays: "On the Value of a History of Exhibitions" by Julian Myers, "Forms of Practice: Curating in the Academy" by Andrew Renton and "Relays" by Vanessa Joan Mueller. These three essays are from issue number four of The Exhibitionist, published in June of 2011.
> Julian Myers
> Andrew Renton
> Vanessa Joan Mueller
25.10.2011
20,00 Uhr
Theory Tuesdays

From the rear jacket cover of the book: “In this book Christoph Menke attempts to explain art´s sovereign power over reason without falling into an error common to Adorno´s negative dialectics and Derrida´s deconstruction. The error, which appeared earlier in romanticism, is to conceive of the sovereignty of art as a reflection of the superiority of its knowledge. For art entails no knowledge, and its negativity toward reason cannot be articulated as an insight into the nature of reason: Art is sovereign not despite, but because of, its autonomy.”
During this Theory Tuesdays session we will be plunging directly into the 5th chapter of Menke´s book – the chapter titled: “Aesthetic Sovereignty”. Ideally, the ensuing discussion will try to at once outline core elements of Menke´s argument in relation to aesthetic sovereignty, Adorno, and Derrida, and also to “wrestle-out” the possible implications of these ideas with regards to both producing and viewing visual art today.
04.11.2011
19,00 Uhr
Fight the power
LapTopRadio.org is a collective radio project, a mobile, sporadically and often unexpectedly streaming internet radio that organizes a special broadcast. The broadcast "Fight The Power" will draw inspiration from the eponymous Public Enemy song that was broadcasted live and continuously in 1991 on one of Belgrade’s dissident radio station, B92.

Guitar player in Sirte
Within the context of today’s political and social disruption all around the globe, from Libya to America- protest and radio, music and diffusion, sound and amplification seem to be of relevant importance. The Libyan musician-soldier and Slavoj Žižek’s intervention on Wall-Street (after the police forbade the use of megaphones during the occupation) are therefore symbolic: the guitarist seems to handle his guitar like a machinegun whereas the chorus (in the classical sense) denounces with a massive critical voice the iniquitous situation.

Slavoj Žižek on Wall Street
The subject of the evening could be summarized as an attempt to analyze the geopolitics and dialectics of protest songs. That is for the theoretical part; pragmatically the broadcast will consist of a collective live atopic sound performance. A number of invited artists, writers, activist and musicians will remotely contribute in real time.
Everyone is cordially invited to participate in this experience. In this case we will fix with you the time of your broadcast during that evening and we will call you shortly beforhand. You will transmit your contribution in real-time via phone or skype. Please send in title, duration, and a short content description to: we@laptopradio.org. However, if you prefer sending us a short contribution in form of a mp3 (not longer than 10 minutes), you can do so by addressing it directly to we@laptopradio.org.
Following contributers will be shown: Benoît Maire, Quynh Dong, Knowbotic Research, Mark Divo, Sarah Burger, Arthur de Pury, Taf Hassam, Kim Seob Boninsegni, Lili Reynaud Dewar, Mathieu Copeland, Pekka Ruuska, Yann Chataigne, Jan Op de Beeck, Vianney Fivel, Mari Alessandrini, Fabian Marti, Daniel Baumann, Haus am Gern, Nelly Haiti and more...
"Fight The Power" is a joint project initiated by Ceel Mogami de Haas, Laurent Schmid and Daniel Suter in the context of "This Machine Kills Fascists", inspired by Woodie Guthrie guitar inscription. It's a project dealing with protest songs in the widest meaning. The project will develop in a multitude of formats that will finally result in an exhibition taking place in 2012 in Geneva.
08.11.2011
20,00 Uhr
Theory Tuesdays
Chicago Loop
"Usually, noticing you're going in circles implies that you are lost. But many find this quite pleasant." -Diedrich Diederichsen
Text: "Living in the Loop" by Diedrich Diederichsen (from Fillip magazine / Issue 14)
This essay is a shortened version of the first chapter of Diedrich Diederichsen’s "Eigenblutdoping" (Cologne: KiWi Publishing, 2008).
Diedrich Diederichsen is a Berlin-based critic of art, pop music, theater, and politics. He is currently Professor for Theory, Practice, and Communication of Contemporary Art at the Academy of Fine Arts, Vienna.
10.11.2011 -
26.11.2011
19,00 Uhr
Tearing Down, Building Up
Zürich dehnt sich in Richtung Westen aus: Diverse in die Höhe spriessende Gebäude wandeln das Stadtbild rasant. Die Konsequenz dieser Veränderungen sind zahlreiche Baustellen, die lebendige Produktionsstätten darstellen. Sie entwickeln sich, wachsen stetig und bieten Raum für vielfältige Möglichkeiten. Mittels der Ausstellung "Tearing Down, Building Up" soll sowohl die tatsächliche als auch die metaphorische Barriere der Baustelle aufgebrochen werden.

Für die Ausstellung wurden verschiedene Künstlerinnen und Künstler eingeladen. Vanessa Billy, Les Frerès Chapuisat, Ort Sofort und Christine Zufferey untersuchen die dynamischen Prozesse einer Baustelle, befassen sich mit den verschiedenen Materialien, nähern sich diversen bautechnischen Abläufen an und setzen sich mit Begriffen wie Mikrokosmos und Work-In-Progress auseinander.
Gerahmt wird das Ausstellungsprogramm von zwei Veranstaltungen. Am Samstag den 12. November um 13:45 Uhr findet eine Vorführung mit zwei Filmen im Kino Xenix in Zürich statt. Gezeigt werden Blight (UK, 1996, 11 min) des britischen Künstlers John Smith sowie En Construcción (E, 2001, 125 min) des spanischen Regisseurs José Luis Guerín. In beiden Filmen offenbaren sich die vielseitigen Verknüpfungen zweier sehr unschweizerischen Baustellen und die damit einhergehenden Reaktionen: Die menschliche Facette rückt stärker in den Aufmerksamkeitsbereich.
Am 23. November wird in der Debatten-Serie Art + Argument der Künstler Colin Guillemet, der Kunstwissenschaftler Michael Hiltbrunner, der Kritiker Daniel Morgenthaler und die Kuratorin Sabine Rusterholz die Rolle der Kunst in einer sich stetig weiter entwickelnden Stadt in einem Gespräch in Frage stellen. Die Veranstaltung wird in Englisch geführt und von der Kuratorin Aoife Rosenmeyer moderiert.
Öffnungszeiten: Do - Fr: 13 - 19 Uhr; Sa 12 - 17 Uhr.
Die Ausstellung wird von dem Kuratoreninnenduo OPEN FIELD kuratiert, einem Zusammenschluss von Isabel Münster und Aoife Rosenmeyer.
„Tearing Down, Building Up“ wird finanziell unterstützt durch Kultur Stadt Zürich und Ernst und Olga Gubler-Hablützel Stiftung.
12.11.2011
16,00 Uhr
PUBLIC ISSUES
On-curating.org is an independant international web-journal focusing on questions around curatorial practice and theory. The newest free downloadable edition deals with aspects of the public sphere, public space, and public art in seven different metropolises around the world. The point of departure was a competition that was held for a master plan for public art in the new Europaallee district in the centre of Zurich, the first such plan in Switzerland.

The newest edition of On-curating
What functions does public art claim to fulfil in the given economic and social context? What understanding of the public sphere underlies public art? And how does it create room for public activities? We are interested, taking the globally networked space of Europaallee as a starting point, in broadening our perspective and putting up for discussion how artists, curators, urbanists, and cultural studies experts in other cities think and act. This edition of On-Curating.org is a mosaic consisting of different perspectives of different authors from different disciplines from different big cities across the globe. It creates a picture of what the public sphere, public space, and public art can mean today against the background of regional conditions.
Download the newest edition here and read more about On-curating.org.
The issue will be first introduced and afterwards followed by cakes, coffee and tea. Everybody who wants to join the discussion about the shifts in Zurichs urban development is warmly invited.
18.11.2011
19,00 Uhr
Daily Regime of an Institutional Life
Launch: Casco Issues XII
Opening the evening with the film 'Glory of the Garden' (HD-Video, 14 min, 2009) by Marion von Osten, a slow-tempo satire of change in the art institutional structure over the last decades, this evening will focus on the bio-political aspect of an institutional operation. It will reference Katerina Seda's practice, as well as the sociological approach in Mary Kelly, Margaret Harrison and Kay Hunt's ‘Women and Work’ as both put emphasis on the "daily regimes" of villagers and workers. Deductively, we can draw from the daily regimes of different "institutions", ranging from highly established ones to self-organised spaces, and groups, especially in light of Bob Black's article ‘The Abolition of Work’ and the recent article 'Bodies in Alliance and the Politics of the Street' by Judith Butler whereby she criticizes Hannah Arendt’s narrow concept of what action can be. The question then of course would be: what changes do we want and what can we do to the established daily regimes?

...
After the film screening we will launch the new issue of Casco Issues with the editors Binna Choi and Axel Wieder. Casco Issues is a magazine published by Casco – Office for Art, Design and Theory, which explores recurring issues that emerge from Casco’s programme. It centres on artists' and designers’ writings and other unconventional forms of publishing. The twelfth edition of Casco Issues, ’Generous Structures’, focuses on “playfulness” as a value in critical cultural practice. As a playful inquiry, it positions alternative notions of playing against the grain of neoliberal ideologies of “lifelong learning” and “work as play”.
Film starts at 8pm. Discussion afterwards.
Corner Cuisine will serve you with a new version of Ein-Topf. Come and enjoy!
In cooperation with Motto Zurich Store.
22.11.2011
20,00 Uhr
Theory Tuesdays
The Café Society (Part I of II)

Lines
During this first of two, back-to-back, Theory Tuesdays sessions, The Café Society will present their four most recent projects: "trails", "collecthing", "SchplitZing" and "Lines". After their presentation, they will open up a discussion around these four applications. At the end of the session a reader will be handed out, to be read over the following week. The reader includes text excerpts from writings that inspired the four projects. It will be possible to respond to the reader in "Lines" before the second session scheduled on November 29th. Both sessions will be held in English.
The Café Society (Lukas Zimmer & Anthon Astrom) work on the topic of on-screen reading/writing. They create frameworks – rule sets – based on how reading, writing and organization of textual information could work differently. As our daily reading habits change, so must our writing habits and the way we communicate, and ultimately the way we think. Authoring is becoming curating, and the expression of the in-between gains importance over content.
More information can be found at
http://thecafesociety.org/pages/
23.11.2011
19,00 Uhr
Art slows the progress of a modern metropolis
Colin Guillemet, Michael Hiltbrunner, Daniel Morgenthaler and Sabine Rusterholz debate the place of art in developed cities. They are divided in two opposing teams debate and discuss a motion that they have been assigned. Each participant has been given a position opposing or defending the motion, and each has five minutes to argue their case uninterrupted. Thereafter the speakers challenge each other, and the audience may in turn question the speakers. The event ends with a vote for the more persuasive team.

...
art + argument is a forum for discussing culture where the unspeakable may be said, founded by Aoife Rosenmeyer. Each speaker must play his or her assigned role, regardless of whether they agree or not. Speakers benefit from temporary immunity: what they say during the debate is not necessarily their opinion and they cannot be held to their word afterwards.
This debate takes place in the context of Tearing Down, Building Up, an exhibition with Vanessa Billy, Les Frerès Chapuisat, ortsofort & Christine Zufferey, curated by OPEN FIELD (a collaboration between Isabel Münster & Aoife Rosenmeyer) which continues until 26 November.
29.11.2011
20,00 Uhr
Theory Tuesdays
The Café Society (Part II of II)

Lines
During this second session, The Café Society will start by opening up a discussion about the reader and experience of using "Lines" to respond to the texts. This session will add a new level of engagement to Theory Tuesdays, in that there will be a discussion around the actual use of the "Lines" application in response to the texts, alongside a more traditional discussion. We will conclude with questions, comments and critique. The session will be held in English.
The Café Society (Lukas Zimmer & Anthon Astrom) work on the topic of on-screen reading/writing. They create frameworks – rule sets – based on how reading, writing and organization of textual information could work differently. As our daily reading habits change, so must our writing habits and the way we communicate, and ultimately the way we think. Authoring is becoming curating, and the expression of the in-between gains importance over content.
More information can be found at
http://thecafesociety.org/pages/
03.12.2011 -
18.12.2011
Simultaneous Slide Show
Established in 11.11.2011 in New York by artist Triin Tamm, this nomadic collection is assembling, archiving and exhibiting art in the form of 35 mm slides in a looping carousel. The evergrowing project will accessible to the public through various "Slide Shows" organized by guest curators and Triin Tamm herself. Confirmed shows for 2012 include Contemporary Museum of Art, Estonia (Tallinn), Sans Serriffe (Amsterdam), KIM? Contemporary Art Centre, (Riga) and Primetime (New York).

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Including slides from more than 60 artists, "Simultaneous Slide Show" will be on display in the Corner College until the 18th of December 2011. If you happen to be in the area, please pass by and submit a slide!

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Contributions by: Benjamin Artola, Johanne Birkeland, Serge Comte, Audrey Cottin & Kelly Schacht, Clôde Coulpier, Stéphane Déplan, Martine Derks, Maarten Dings, Joachim Naudts, Egon Van Herreweghe, Daniel Eatock, Adam Etmanski, Dénes Kalev Farkas, Andris Feldmanis, Kasia Fudakowski, Séverine Gorlier, Sam de Groot, Morten Norbye Halvorsen, David Horvitž, Unndór Egill Jónsson, Krõõt Juurak, Tuukka Kaila, Laura Kaminskaitė, Lucie Kolb, Jiří Kovanda, Paul Kuimet, Mikko Kuorinki, Laura Kuusk, Camille Laurelli, Jürg Lehni, Urs Lehni, Anna Lindal, Nicolas Matranga & Žiga Testen, Fanette Muxart, Rick Myers, Corina Neuenschwander, Aapo Nikkanen, Serge Onnen, Eléonore Pano-Zavaroni, Jurgis Paškevičius, Elise Pautard, Ryan Rivadeneyra, Jani Ruscica, Tõnis Saadoja, San Serriffe, Ellen Henriette Suhrke, Triin Tamm, Laura Toots, Lex Trüb, Stephanos Tsivopoulos, Anja Ulset, Timm Ulrichs, Anu Vahtra, Grant Watkins, Walter Warton and others.

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"It's not called the Wheel. It's called the Carousel."
-- Don Draper
06.12.2011
20,00 Uhr
Theory Tuesdays
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Irene Grillo und Stefan Wagner stellen das von ihnen kuratierte „Kunst und Bau“-Projekt PLAY-MOBILE vor. Dieses ist als ein offenes Recherche- und Kunstprojekt angelegt, das den gegenwärtigen Transformationsprozess des Hunziker-Areals in Zürich Leutschenbach thematisiert.

Quynh Dong
In Theory Tuesdays will das Kuratorenteam Grillo/Wagner eine kritische Reflexion anstossen, um damit ihre Arbeit zur Debatte zu stellen und deren öffentlichen Charakter zu betonen. Alle Interessierten, Betroffenen oder Teilnehmenden sind herzlich eingeladen, am Abend ihre Kommentare, Anmerkungen und Beiträge zu PLAY-MOBILE abzugeben und dieses zu diskutieren.
08.12.2011
19,00 Uhr
Models For Rehearsing the Script
Achim Lengerer spricht über seine Publikationsreihe Scriptings und die neuste Ausgabe »Scriptings#24 Regarding Bulletin«, die zusammen mit Paul Gangloff, sowie Beiträgen von StudentInnen der Gerrit Rietveld Academie in Amsterdam, NL, entstand.
»Bulletin«, zwischen 1969 und 2001 von der Amsterdamer Galerie Art & Project herausgegeben, war eine auf vier DIN A4 Seiten reduzierte Publikationsreihe, mit jeweils einem KünstlerInnen Beitrag. »Scriptings#24 Regarding Bulletin« nimmt Bezug auf das Original, indem versucht wurde 40 verschiedene Reprints, oder Faksimiles mit einer »Verschiebung« (facsimile with a shift) zu produzieren.
Achim Lengerer lebt als Künstler in Berlin und Amsterdam. In seiner Arbeit beschäftigt er sich mit sprachbezogenen Fragestellungen, die er in Performances oder Rauminstallationen thematisiert. Seit 2009 betreibt er den mobilen Ausstellungsraum und Verlag Scriptings. Scriptings funktioniert als eine diskursive Plattform, ergänzend und parallel zu Lengerers Projekten. KünstlerInnen, AutorInnen, GrafikdesignerInnen, PerformerInnen ebenso wie VerlegerInnen werden zur Teilnahme eingeladen – all jene also, die sich in jeweiligen den Formaten »Skript« und »Text« bedienen.

Scriptings#24: Regarding Bulletin
Edited by Paul Gangloff and Achim Lengerer.
A collaboration with the Graphic Design Department of the Gerrit Rietveld Academie, Amsterdam, NL.
With contributions by:
Timur Akhmetov, Ronja Andersen, May-Britt Boekel, Edwin Bonaffe, Rosan Dekker, Mélissa Faivre, Paul Gangloff, Mariska Gewald, Rudy Guedj, Lena Gollvik, Goda Gontyte, Eva Hoevenaar, Martin Huger, Asger Jacobsen, Quirin Jacques, Marcel Kaczmarek, Katya-Ekaterina Kholyapin, Ayse Koklu, Johanna Kotlaris, David Külen, Lesley 't Lam, Achim Lengerer, Anna van Lingen, Chi Long, Mislav, Josef Ondrik, Ohri Ogi, Bernhard Paul, Gaile Pranckunaite, Nerijus Rimkus, Sophie Rogg, Andrea Serego, Anton Stuckardt, Edmundas Stundzius, Maria Trenkel, Olya Troitskaya, Nora Turato, Judith van Werkenhoven.
Corner Cuisine in Betrieb ab 19 Uhr, Lecture-Performance um 20 Uhr.
13.12.2011
20,00 Uhr
Theory Tuesdays

Social Works
From the back cover of the book: "At a time when art world critics and curators heavily debate the social, and when community organizers and civic activists are reconsidering the role of aesthetics in social reform, this book makes explicit some of the contradictions and competing stakes of contemporary experimental art-making.
Social Works is an interdisciplinary approach to the forms, goals and histories of innovative social practice in both contemporary performance and visual art. Shannon Jackson uses a range of case studies and contemporary methodologies to mediate between the fields of visual and performance studies. The result is a brilliant analysis that not only incorporates current political and aesthetic discourses but also provides a practical understanding of social practice."
During this Theory Tuesdays session, we will be discussing the second chapter of Jackson's book - the chapter titled: "Quality Time: Social Practice Debates in Contemporary Art".
15.12.2011
18,00 Uhr
Jubeldruck
1953 wurde die Internationale Vereinigung XYLON gegründet, um die Technik des künstlerischen Hochdrucks zu fördern und die Aufmerksamkeit auf die zeitgenössische Kreativität auf diesem Gebiet zu lenken. Aus dieser Bewegung entstand 1961 die XYLON Zeitschrift, die nun seit fünfzig Jahren erscheint. Der Verein und die Zeitschrift sind aussergewöhnliche Beispiele für dauerhafte Selbstorganisation und die Leidenschaft für ein Medium.

In production right now
Anlässlich des 50-Jahr-Jubiläums erscheint ein einzigartiges Buch und belegt anhand von 50 Künstlerinnen und Künstlern die Vielfalt und die Aktualität des Holzschnittes in unserer Zeit.
Den Abend einleiten werden kurze Referate:
- Kaspar Toggenburger, Redaktor Zeitschrift Xylon: Die Geschichte der Originalgraphik im Buch
- Josef Felix Müller, Mit-Herausgeber Jubeldruck: Das Buch als Medium für die Kunst
Anschliessend Künstlergespräch mit Peter Emch, Kaspar Toggenburger, Josef Felix Müller, Moderation Stefan Wagner.
Am Jubeldruck beteiligte Künstlerinnen und Künstler: Jo Achermann, Ian Anüll, John Armleder, Fred Bauer, Veronika Brusa, Franz Bucher, François Burland, Jacques Cesa, David Chieppo, André Clerc, Claudia Comte, Rudolf Deertz, Thomas Dettwiler, Christiane Dubois, Peter Emch, René Fehr-Biscioni, Alice Gafner, Duri Galler, Eva Gallizzi, Bruno Gentinetta, Marcel Göhring, Otto Heigold, Heinz Keller, Barbara Kuebel, Adrian Künzi, Jean - Luc Manz, Lucien Martini, Mauerhofer Albert, Mettraux Sebastien, Claudia und Julia Müller, Josef Felix Müller, Caro Niederer, Marianne Rinderknecht, Thomas Ruch, Stefan Rutishauser, Roman Signer, Vital Simonet, Peter Stiefel, Christine Streuli, Ana Strika, Stephan Sude, Martin Thönen, Kaspar Toggenburger, Sebastian Utzni, Jean-Jacques Volz, Helmut Wenczel, Rolf Winnewisser, Michael Wissmann, Hans R. Wüthrich, Irène Wydler.
Mit Texten von Roland Früh, Stefan Wagner und Véronique Yersin.
19.12.2011
20,00 Uhr
der, die, das
Rokfor™ Presentation Video, Long Version from Urs Hofer on Vimeo.
20.12.2011
20,00 Uhr
Theory Tuesdays
Critical Christmas Party

To celebrate the last Theory Tuesdays session of 2011, we will be screening the "Santiago Sierra" episode of Art Safari with Ben Lewis.
Santiago Sierra is Spain’s anti-capitalist artist and one of the world’s most radical artists. Ben travels with him to the heavily militarized border between North and South Korea, and then to the globalization hub of Dubai.
Art Safari is a BBC documentary series about contemporary artists in the international art scene.
Total running time: 30 minutes
Language: English (without subtitles)
10.01.2012
20,00 Uhr
Soirée Video

Still from Dave Charlesworth: Wander (Walker), 2011
Nicole Bachmann is an artist based in London and Zürich. She suggests a choice of different films. She writes:
"The choice of films reflects what is being produced in London at the moment. There is a strong narrative element which coincides or collides with the images showed alongside. A sort of video essay but maybe with a more de-constructionalist twist which plays on language and imagery and how they go together. A narrative voice accompanies the viewer through the film taking her along the story albeit it being associative and not a straight line. One exception presents EP Park's film where communication and narration are made difficult."
The following films will be screened:
Dave Charlesworth
Wander (Walker) (2011) 9'25''
The Wander (Walker) takes us on a walk through history and memory. A male narrator recites the story while photographs interchange quickly. "The photographs provide a guide to an off-kill of history"
EP Park
A Friend of Mine (2011) 6'09''
A film made out of filmstills with obscure texts and varying levels of possible reading.
Ralph Dorey
Sunk In (2011) 8'
Ralph Dorey's film deals with the concept of film and how things are constructed. But also with the question of what is an inner and outer structure and how to make them visible.
Annie Davey
no title or length yet
Annie Davey's film is a narrative that takes us on a journey having as starting point a contemporary building in London. On her way she visits a modernist icon and recounts her experience.
All films and artist will be introduced by Nicole Bachmann. Films are in English language with no subtitles.
11.01.2012
19,00 Uhr
Not reconciled (nobody knows what a body is capable of)

Not reconciled (Nobody knows what a body is capable of), Film still, 2009
Marcelo Expósito will show and discuss parts of his new film «Not reconciled (nobody knows what a body is capable of)». Filmed in Argentina, «Not reconciled (nobody knows what a body is capable of)» is a free adaptation of the drama Hamletmachine by the German playwright Heiner Müller, which was staged in Buenos Aires by the group El Periférico de Objetos in the second half of the nineties. The film runs through several historical moments at which tools derived from the tradition of the aesthetic avant-gardes were put at the service of the social movement, in the Argentinean context, and pauses to look at experiences like the «siluetazo» in the eighties, and the participation of political art collectives in the new Human Rights movements, and in the practice of the «escraches» (the public actions that locate and publicly denounce unpunished collaborators with the massacre perpetrated by the last civil-military dictatorship in Argentina), which the movement H.I.J.O.S. (Sons and Daughters [of Disappeared Detainees] for Identity and Justice, against Oblivion and Silence) began to carry out in the mid-nineties.
Vortrag in englischer Sprache.
Eine Veranstaltung in der Vortragsreihe Ästhetik@Subversion
der Vertiefung Theorie in Zusammenarbeit mit dem Master of
Fine Arts des Departements Kunst & Medien der Zürcher
Hochschule der Künste ZHdK.
19.01.2012 -
21.01.2012
19,00 Uhr
TWO NEW BOOKS
Marc Nagtzaam und Jan Kempenaersvariomatlink::[BEZEICHNUNG AUF DER PAGE]::http::[URL OHNE HTTP://]

...
Roma Publications Amsterdam is back in Zürich with two new books. After the exhibition in August/September 2010 (Exhibition archive) Roma has invited Marc Nagtztaam to present new drawings out of his book "Reissue" (Roma Publication Nr. 164) as well as Jan Kempenaers with photos from the book "Picturesque".
Program:
19h Opening
19:01h Corner Cuisine
20h Talk with Marc Nagtzaam, Jan Kempenaers and ROMA-Editor Roger Willems (in English).
Corner College and Motto Zürich Store are very happy to welcome Roma Publications again.
20.01.2012
18,30 Uhr
MA D chit-chat : 20 Bilder x 20 Sekunden = 1 Projekt
Der Master of Arts in Design der Zürcher Hochschule der Künste veranstaltet
ein Semesterabschlussfest unter dem Motto eines Pecha Kucha* Abends und lädt alle herzlich ein.

MA D chit-chat : 20 Bilder x 20 Sekunden = 1 Projekt
MA Design Studierende präsentieren ihre aktuellen Projekte
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Neo-Craft-Lab – Das Kunsthandwerk neu gedacht
Tina Stieger befasst sich mit dem Innovationspotenzial des traditionellen Kunsthandwerks und dessen Überführung in die zeitgenössische Designpraxis.
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Slow to go – Die Verbindung vermeintlich gegensätzlicher Ernährungsphänomene
Fabienne Homberger zerlegt die Phänomene "slow" und "to go" in ihre Einzelteile und kreiert daraus neue zusammengesetzte Optionen für Slow to go-Bedürfnisse.
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Full Color Planet: Hollow Grounds – Die Bewohner von Ella, Teil I
Jeremy Spillmann führt Hollow Grounds vor, das erste Spiel rund um den Kartographen Piri, aus der dreiteiligen Independent Video Game Serie Full Color Planet.
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Daina: Das Herbarium - ein märchenhaftes Computerspiel für Jung und Alt
Dario Hardmeier und Raffaele de Lauretis benutzen das Prinzip des "Meaningful Gameplay" sowie analoge Medien, um ein neuartiges Abenteuerspiel zu entwickeln, welches insbesondere Kinder ansprechen soll.
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Follow or being followed – Communication based on synchronic acting
Andrés Villa Torres explores the sensorial boundaries and the paradigms of information transference between people. He studies cases where communication happens when people interact by observing, acting and copying each others movements.
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Decay – Designing for Ephemerality in Interactive Artefacts
Luke Franzke's project deals with emerging biodegradable technologies for use in interaction design, analysing the consequences of this prospect and developing new design approaches for this field of research.
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be cool use swiss wool – Schweizer Wolle als Rohstoff im Design nutzen
Madlaine Cappat befasst sich mit der Schweizer Wolle und deren Potenzial im Produkt Design.
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GPS Wetsuit – Grafik Design und neue Technologie für persönliche Produktbindung und Produktweiterentwicklung
Tina Luft untersucht die Möglichkeit durch Grafik Design und neue Technologien die emotionale Bindung zwischen Surfer und Neoprenanzug zu verbessern.
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A CASA. COMO CONVÉM – Kunstbuch bleibt Kunstbuch.
Priscila Gonzaga beschäftigt sich mit einem Haus im Nordosten Brasiliens und erstellt einen Guide zu einer ausgefallenen Kunstkommune in Recife; ein Projekt welches sich zwischen Kunst und Buchgestaltung bewegt.
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Visualization and Valorization – Ein Konzept für die archäologische Visualisierung und die Wissensvermittlung
Bernard Reymond entwickelt am Beispiel des römischen Cigognier-Heiligtums in Avenches(VD) ein Vermittlungskonzept, das die wissenschaftlichen Sachverhalte einem breiten Publikum erschliessen kann.
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master.design.zhdk.ch
*Pecha Kucha wurde 2003 in Tokio als ein Veranstaltungsformat für junge Designer entwickelt, um ihre Arbeiten einer breiteren Öffentlichkeit zu zeigen und somit neue Kontakte zu knüpfen. Das Format wird mittlerweile in Hunderten von Städten auf der ganzen Welt eingesetzt und inspiriert Kreativen weltweit. Basierend auf einer einfachen Idee: 20 Bilder x 20 Sekunden, das ist ein Format, dass Präsentationen kurz und prägnant macht, und die Veranstaltung vielfältig und in einem dynamischen Tempo hält.
www.pecha-kucha.org
31.01.2012
20,00 Uhr
Theory Tuesdays
Planning Session 2012

Theory Tuesdays is organized around an "Each One, Teach One" participatory model. It's very simple. If you would like to suggest a specific text, film or invite a visiting artist for a Theory Tuesdays session in 2012, please come to the planning session with your ideas. We will then, collectively, fill in a calendar with everyone's suggestions and begin official sessions starting in February. Below is a list of requirements to keep in mind as you prepare your suggestion(s).
1. TEXTS - Art, architecture, design, critical & social theory texts (in both English AND German).
2. FILMS - By and or about specific artists, art & design movements, etc.
3. VISITING ARTISTS - The visiting artist will be expected to present their work and engage in a discussion about their practice.
4. TRAVEL SERIES - Present your photos, stories and experiences from a specific art event (examples: Venice Biennial, Documenta, Manifesta).
AUF DEUTSCH: Theory Tuesdays is not exclusively an English language reading/discussion group. Please don't hesitate to make suggestions that are in German!
07.02.2012
20,00 Uhr
Theory Tuesdays
Visiting Artist Talk: Róza El Hassan

"No Corruption, Social Brand Wicker Art"
“No Corruption” was conceived as an international brand to produce functional objects based on wicker techniques. The products of the "No Corruption" brand demonstrate the high level and elegance of objects produced by the most discriminated people, if given temporarily, the same opportunities as the middle class.
In Hungary, about 600,000 people belong to the Roma minority. Most of them live in extreme poverty in small villages in eastern and southern Hungary. One of the traditional crafts of the region is a special wicker technique. When El Hassan arrived in the village of Szendrőlád, the elder masters still knew the ancient and unique techniques of wicker and special wood chip braiding, called szilács.
The starting point for El Hassan was in functional design: laptop-bags and camera-bags made of wicker. "No Corruption, Social Brand Wicker Art" brought together freelance artists and designers, scholars and Roma basket weavers to work alongside one another and develop products.
Project link: http://www.youtube.com/watch?v=g28YYjPzMSc
21.02.2012
20,00 Uhr
Theory Tuesdays

During this session, Daniel Morgenthaler will be presenting excerpts from the book “See it Again, Say it Again: The Artist as Researcher”, edited by Janneke Wesseling and published by Valiz.
“See it Again, Say it Again” sheds light on the phenomenon of research in the visual arts. In ‘artistic research’, practical acts (the making) and theoretical reflection (the thinking) go hand in hand, in a manner similar to creating and thinking being inextricably linked with artistic practice. This volume has been written from the perspective of art as practice.
22.02.2012
20,00 Uhr
Process
Album 1 - From Kunstkammers to Vanitas
Charlotte Cheetham is a french curator of graphic design and runs the blog manystuff.org. She will visit Corner College and have a lecture about her exploration and promotion of graphic design. Her practice, constantly redefined, is based on an experimental approach embodied in publishing experiences, in exhibition moments, and in a flow of information over the Internet. Working on interpretation, on reinterpretation, she is interested in the thinking process - multi-disciplinary, poetic, experimental and surprising - that leads to the final "form".
29.02.2012
20,00 Uhr
DREAMING THE MAINSTREAM

...
Art writer and science fiction novelist Mark von Schlegell will read from and discuss his forthcoming book DREAMING THE MAINSTREAM: critical fantasies of U.S. power (Merve Verlag, Berlin). The talk will propose the state of publishing today, the history and transformation of science fiction in the 21st century context -- and propose "fictocriticism" as a coherent generic response to the current cultural context.
06.03.2012
20,00 Uhr
Theory Tuesdays
Film: Un Homme Qui Dort (A Man Asleep)

A young student (Jacques Speisser) decides to have no more interaction with the world than is needed to minimally sustain life. His increasingly automaton-like behavior is coupled with a strange clarity of insight about the world around him. His inner musings, as he wanders the luminous streets of Paris, are narrated in the form of an unwritten diary by Ludmila Mikael. A sublime and sometimes terrifying film about existentialism and ennui, Queysanne’s masterpiece won the 1974 Vigo prize.
“Un Homme Qui Dort” is based on the novel by George Perec.
Directed by Georges Perec & Bernard Queysanne
Total Running Time: 77 Minutes
Language: English
13.03.2012
20,00 Uhr
Theory Tuesdays

Text:
"Applied Social Arts" by Artur Żmijewski
Link:
http://www.krytykapolityczna.pl/English/Applied-Social-Arts/menu-id-113.html
11.04.2012
20,00 Uhr
Stockhausen at Ground Zero

Cage & Stockhausen, 1958
A few days after the World Trade Center attacks in 2001, the German avantgarde composer Karlheinz Stockhausen (1928−2007) held a press conference in which − taken out of context − he made the remark that they had been the greatest work of art. This caused great uproar and led to his condemnation by a general public who had not heard of him before. With some ten years distance, this lecture-performance will try to come to a less emotionally charged understanding of the ways in which these enigmatic comments may be interpreted.
17.04.2012
20,00 Uhr
Theory Tuesdays

Text:
Excerpts from Text Zur Kunst / Issue 82: Artistic Research
Link:
http://www.textezurkunst.de/82/
24.04.2012
20,00 Uhr
Theory Tuesdays

Harvey Stromberg "Keyhole"
Text:
"A Productive Irritant : Parasitical Inhabitations in Contemporary Art" by Post Brothers & Chris Fitzpatrick
Link:
http://fillip.ca/content/parasitical-inhabitations-in-contemporary-art
05.06.2012
20,00 Uhr
Theory Tuesdays

Text:
Excerpts from "The Coming Community" by Giorgio Agamben

