Februar 2012
07.02.2012
Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 
21.02.2012
Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 
22.02.2012
Lecture
Process
Charlotte Cheetham
 
29.02.2012
Lecture-Performance
DREAMING THE MAINSTREAM
Mark von Schlegell
 

März 2012
06.03.2012
Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 
13.03.2012
Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 

April 2012
11.04.2012
Lecture-Performance
Stockhausen at Ground Zero
Hans-Peter Frehner, Christian Hänggi
 
17.04.2012
Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 
24.04.2012
Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 

Juni 2012
05.06.2012
Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 

19.11.2010 -
04.12.2010
18,00 Uhr

 

1946, 1947, 1948
Die vergessenen Jahre der schönsten Schweizer Bücher
Jenny Eneqvist, Roland Früh, Corina Neuenschwander
 

20. November – 4. Dezember 2010

Eröffnung: Freitag, 19. November, 18 - 22 Uhr
Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 12 – 19 Uhr


Eine Ausstellung übers Büchermachen. Ein Blick zurück, einer nach vorn.


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«If ever there was a yardstick in book-design, Switzerland is the country to furnish it in 1946/47.»
Charles Rosner, 1947

«Das Wachstum des Schweizer Verlages spiegelt sich am deutlichsten in Zahlen. Eindrücklich ist die Entwicklung der Gesamtzahl der in der Schweiz pro Jahr gedruckten Bücher: 1914 : 1470; 1918 : 1764; 1921 : 1332; 1925 : 1748; 1938 : 2162; 1940 : 1705; 1941 : 2510; 1943 : 3358; 1946 : 4001. [...] Im Jahr 1966 waren es über 6000 Titel.»
Willy Rotzler, 1969

«Seinen Text in ein Dreieck oder in einen Block zu zwängen, ihn in den Umriss eines Stundenglases oder einen Rhombus zu pressen, ist ein Vergehen, das eine überzeugendere Rechtfertigung braucht als nur die Existenz italienischer und französischer Vorbilder im fünfzehnten und sechzehnten Jahrhundert oder den Ehrgeiz, im zwanzigsten etwas Neues zu schaffen.»
Stanley Morison, 1955/1987

«But basically, books are for reading; the looking-at function is secondary.»
Ruari McLean, 1972

«Tschichold ist daran die Schweiz zu verlassen, und so werden wir das Übel endlich los, das wir von vornherein eingeladen haben.»
Max Bill, 1946

«History: what explains, and complicates.»
Robin Kinross, 2010

„Schlechte Typografie schadet der Gesundheit“ schrieb der Buchgestalter, Typograf und Theoretiker Jan Tschichold. Heute sind wir weit entfernt von ähnlich polarisierenden, Stil predigenden Grundsatzdiskussionen über Buchgestaltung. Es bleibt jedoch fraglich, ob die Absenz einer Diskussion über Qualität von Grafik Design dieser zuträglich ist. Gerade in einer Umbruchphase, wo das auf Papier gedruckte und gestaltete Buch unter digitalen Druck gerät, scheint es mehr denn je relevant zu sein, Fragen nach den Bedingungen der Buchproduktion zu stellen. Die Ausstellung „1946, 1947, 1948 - Die vergessenen Jahre der schönsten Schweizer Bücher“ wird diesen und weiteren Fragestellungen nachgehen, in dem sie einen Blick in die Vergangenheit unternimmt und den Rückblick als Schablone auf den aktuellen Grafik-Design-Diskurs legt. Hierzu findet in den Räumen des Perla-Mode einerseits eine Ausstellung statt, die von verschiedenen Veranstaltungen inhaltlich gerahmt wird.


Die Ausstellung "1946, 1947, 1948 - Die vergessenen Jahre der schönsten Schweizer Bücher" wird finanziell von dem Migros Kulturprozent, der Oertli-Stiftung und der Pro Helvetia (Schweizer Kulturstiftung) unterstützt.

> Pressetext

Posted by Stefan Wagner