Oktober 2017
13.10.2017 -
29.10.2017
2017 / 201710 / Ausstellung
Martina-Sofie Wildberger
I WANT TO SAY SOMETHING

Tobias Bienz, Denise Hasler, Martina-Sofie Wildberger
 
26.10.2017 -
29.10.2017
2017 / 201710 / Ausstellung
Corner College at Kunst 17 Zürich (Zurich Art Fair)
Donatella Bernardi
 
27.10.2017 -
29.10.2017
2017 / 201710 / Symposium
trans-local Sympodium
What’s Wrong with Performance Art?

Camille Aleña, Madeleine Amsler, Donatella Bernardi, Linda Cassens Stoian, Delphine Chapuis Schmitz, Voin de Voin, Mo Diener, Heike Fiedler, Gilles Furtwängler, Lia García, San Keller, Elise Lammer, Milenko Lazic, Valerian Maly, Federica Martini, Angela Marzullo, Lou Masduraud, Muda Mathis, Irene Müller, Sibylle Omlin, Denis Pernet, Guillaume Pilet, Nathalie Rebholz, Chris Regn, Dorothea Rust, Andrea Saemann, Pascal Schwaighofer, Dorothea Schürch, Bernadett Settele, Dimitrina Sevova, Axelle Stiefel, Kamen Stoyanov, Katharina Swoboda
 

Tuesday, 19.04.2011
20:00h

 

Graffiti Nostalgia / Kino
Lefty - Erinnerung an einen Toten in Brooklyn

Graffiti Nostalgia ist eine offene Filmreihe zum Thema Graffiti. Bereits in den 80er-Jahren entstanden zahlreiche Filme, teilweise fiktionale wie auch dokumentarische, die sich dem Phänomen aus verschiedenen Perspektiven nähern. "Graffiti Nostalgia" zeigt einige dieser heute teilweise zu Klassikern avancierten Filme. Die Reihe wird von Rémi Jaccard und Stefan Wagner zusammengestellt und beabsichtigt aus einer neutralen Perspektive verschiedene Formen der Graffiti-Rezeption aufzuzeigen.


Die


Eröffnet wird die Reihe von "Lefty - Erinnerung an einen Toten in Brooklyn" (BRD, 1978, 87 min) des deutschen Dokumentarfilmers Max Helmut Rehbein, der von 1978-1980 eine New York-Filmtrilogie verfasste. Der für das Fernsehen gedreht Film beginnt mit dem Tod des Gang-Leaders Lefty der "Sex Boys". Das Filmteam folgt verschiedenen Akteueren in ihrem Bandenleben, aber zeigt auch die Arbeit der Polizei in dem heruntergekommen Brooklyn der 70er Jahre. In diesem Film spielen Graffiti eine untergeordnete Rolle. Nur kurz sieht man, wie die Gang-Members taggen, einer Form des Gang-Graffitis. Als sozialkritische Studie vermeidet es der Film die damalige Zeit romantisieren und zeigt vielmehr die schwerwiegenden sozialen Probleme Brooklyns. Der Film wurde mit der Goldenen Kamera (1978) sowie dem Adolf Grimme Preis (1979) ausgezeichnet.

Posted by Stefan Wagner