April 2015
23.04.2015 -
22.05.2015
Ausstellung
Spooky Action at a Distance
(Artes Mechanicae and Witch's Cradle)

Amélie Brisson-Darveau, Andreas Marti, Conor McFeely, Mareike Spalteholz
 

Mai 2015
09.05.2015
Additional program contextualizing and expanding the discourse of the exhibition Spooky Action at a Distance. Artes Mechanicae & Witch's Cradle / Lecture-Performance / Workshop
Machination, or The Spectre of the Invisible Hand
Raphaële Bidault-Waddington, Caroline Palla
 
13.05.2015
Additional program contextualizing and expanding the discourse of the exhibition Spooky Action at a Distance. Artes Mechanicae & Witch's Cradle / Lecture
Zwischen Operationssphäre und Horizonterweiterung. Eine Annäherung an einen für die Kunstgeschichte relevanten Maschinenbegriff
Heiko Schmid
 
21.05.2015
Additional program contextualizing and expanding the discourse of the exhibition Spooky Action at a Distance. Artes Mechanicae & Witch's Cradle / Lecture
Boris Magrini: Being immortal, again
Rayelle Niemann: Syria's uprising on-line
perspectives on the massive quantity of imagery, on ethics, icons, and narrations, methodology of archiving and memorising

Boris Magrini, Rayelle Niemann
 
22.05.2015
Ausstellung / Diskussion / Finissage
Finissage
Spooky Action at a Distance
(Artes Mechanicae and Witch's Cradle)
with a discussion between the artists and the curators
and a talk by Cathérine Hug on "The" Black Square

Amélie Brisson-Darveau, Brandon Farnsworth, Gabriel Gee, Catherine Hug, Andreas Marti, Conor McFeely, Benjamin Ryser, Dimitrina Sevova, HannaH Walter
 
27.05.2015
Lecture-Performance
The Slowness of Writing as a Way of Reading
or
A Curious Amalgam of Voices

Delphine Chapuis Schmitz
 
29.05.2015
Solianlass
frau*m kalender soli nachteule bar

 

30.04.2012
20,00 Uhr

 

Lecture
Imitat, Raubkopie oder Fake-Design? Chinesische Baukunst
Eduard Kögel
 

Das Authentische hat auch in China Konjunktur. In Zeiten der Globalisierung mit ihrem rasanten Verschleiss an ästhetischen Vorbildern und immer kürzeren Frequenzen der Erneuerung, stellen sich Fragen nach Vorbildern und Identität. Der Westen ist schnell mit oberflächlicher Kritik an den echten und vermeintlichen Kopien, die sich im Wildwuchs des chinesischen Aufstiegs zur Weltmacht finden lassen. Doch sind diese Stilblüten wirklich repräsentativ? Oft liefern ausländische Kollegen ihren zweiten Aufguss alter Konzepte, zitieren sich selbst oder transferieren tradierte Typen aus der eigenen Heimat.


...


Ein Diskurs auf Augenhöhe, der die lokalen Fragen ernst nimmt und unvoreingenommen nach neuen Lösungen sucht, ist dagegen selten anzutreffen. In manchen Fällen mag das kopierfähige Modell die richtige Antwort sein, in anderen die Entwicklung neuer Strategien und die Suche nach angepassten Raumstrukturen, die einer sich entwickelnden Gesellschaft Rechnung tragen. Im Zeitalter der Collage, der Versatzstücke und Zitate, der „Inspiration“ durch fremde Kulturen und der eitlen „Trendsetter“-Architektur, bedarf es genauer Analysen und unvoreingenommener Lösungen, die jenseits hergebrachter Vorbilder mit Neugier und Offenheit den Weg für eine kulturelle Erweiterung suchen. Doch welche Konzepte sind tragfähig im neuen China? Welche kritische Haltung entwickelt sich und mit welchen Argumenten wird sie vorgetragen? Gibt es Lösungen jenseits dogmatischer Festlegungen die auch für die westliche Entwicklung von Belang sein könnten? Schlicht, können wir von China lernen?

In Zusammenarbeit mit Public City.

Posted by Stefan Wagner