Juli 2015
16.07.2015 -
08.08.2015
Ausstellung
Zwei Sätze à zwölf Wiederholungen
Hannah Gieseler, Esther Kempf
 
30.07.2015
Artist Talk
High on a Rock: Work presentation
Erica van Loon
 

August 2015
07.08.2015
Finissage
Zwei Sätze à zwölf Wiederholungen
Hannah Gieseler, Esther Kempf
 
14.08.2015 -
21.08.2015
Ausstellung / Buchvernissage / Sound Performance
accumulations
Andrea Brunner, Andreas Glauser, Julia Kälin, Silvan Kälin
 
27.08.2015
Ausstellung
Hu.M.C.C.
Maya YogHurt

Maja Smrekar
 
29.08.2015
Workshop
Hu.M.C.C.
Maya YogHurt
Open workshop

Maja Smrekar
 
30.08.2015
Workshop
Hu.M.C.C.
Maya YogHurt
Open workshop

Maja Smrekar
 

September 2015
04.09.2015 -
25.09.2015
Ausstellung
Fabric Cycle - (un)earthed
Sarah Burger
 
09.09.2015
Buchvernissage
Veranstaltung zu b_books
Book Launch von Torpor (Chris Kraus)

Karolin Meunier
 
30.09.2015
Home of the Brave: Archeology of the Moving Image
Video Stories: Eine Oral History von Heinz Nigg
über unabhängiges Videoschaffen in den 80er-Jahren.

Heinz Nigg
 

Oktober 2015
07.10.2015 -
14.11.2015
Ausstellung
Shipwreck Study Notes
What Rises From the Depths Cannot Help But Break the Surface

Graeme Thomson & Silvia Maglioni
 

30.04.2012
20,00 Uhr

 

Lecture
Imitat, Raubkopie oder Fake-Design? Chinesische Baukunst
Eduard Kögel
 

Das Authentische hat auch in China Konjunktur. In Zeiten der Globalisierung mit ihrem rasanten Verschleiss an ästhetischen Vorbildern und immer kürzeren Frequenzen der Erneuerung, stellen sich Fragen nach Vorbildern und Identität. Der Westen ist schnell mit oberflächlicher Kritik an den echten und vermeintlichen Kopien, die sich im Wildwuchs des chinesischen Aufstiegs zur Weltmacht finden lassen. Doch sind diese Stilblüten wirklich repräsentativ? Oft liefern ausländische Kollegen ihren zweiten Aufguss alter Konzepte, zitieren sich selbst oder transferieren tradierte Typen aus der eigenen Heimat.


...


Ein Diskurs auf Augenhöhe, der die lokalen Fragen ernst nimmt und unvoreingenommen nach neuen Lösungen sucht, ist dagegen selten anzutreffen. In manchen Fällen mag das kopierfähige Modell die richtige Antwort sein, in anderen die Entwicklung neuer Strategien und die Suche nach angepassten Raumstrukturen, die einer sich entwickelnden Gesellschaft Rechnung tragen. Im Zeitalter der Collage, der Versatzstücke und Zitate, der „Inspiration“ durch fremde Kulturen und der eitlen „Trendsetter“-Architektur, bedarf es genauer Analysen und unvoreingenommener Lösungen, die jenseits hergebrachter Vorbilder mit Neugier und Offenheit den Weg für eine kulturelle Erweiterung suchen. Doch welche Konzepte sind tragfähig im neuen China? Welche kritische Haltung entwickelt sich und mit welchen Argumenten wird sie vorgetragen? Gibt es Lösungen jenseits dogmatischer Festlegungen die auch für die westliche Entwicklung von Belang sein könnten? Schlicht, können wir von China lernen?

In Zusammenarbeit mit Public City.

Posted by Stefan Wagner